14
Mai

junges deutschland

unter www.jungesdeutschland.de findet der interessierte leser einen tollen blog, den ich hier für sehr bewerbenswert halte. es ist der blog von silvi, und ich verweise nicht nur darauf, weil sie auch auf mich aufmerksam macht, sondern weil sie da eine hübsche sammlung von guten denkanstößen angehäuft hat. es lohnt, ein wenig zeit mitzubringen!!

03
Mai

weil wirs uns öfters mal sagen sollten:

Afrikaans - Ek net jou lief

Albania - Te dua

Arabic - Ana behibak (to male)

Arabic - Ana behibek (to fermale)

Armenian - Yes kez si rumen

Bambara - M’bi fe

Bangla - Aamee tma ke bhalo aashi

Belarusia - Ya tabe kahaya

Bisaya - Nahigugma ako kanimo

Bulgarian - Obicham te

Cambodian - Sora lahn nheean

Catalan - T’estimo

Cheyenne - Ne mohotatse

Chichewa - Ndimakukonda

Corsican - Ti tengu caru (to male)

Creol - Mi aime jou

Croatian - Volim te

Czech - Miluji te

Danish - Jeg Elsker Dig

Dutch - Ik hou van jou

English - I love you

Estonian - Ma armastan sind

Ethiopian - Afgreli’

Faroese - Eg elksi teg

Farsi - Doset daram

Filipino - Mahal kita

Finnish - Mina rakastan sinua

French - Je t’aime, Je t’adore

Gaelic - Ta gra agam ort

Georgian - Mikavarhar

German - Ich liebe dich

Greek - S’agapo

Gujarati - Hoo Thunay prem karoo choo

Hiligaynon - Palangga ko ikaw

Indonesian - Saya cinta padamu

Iniut - Negligevapse

Irish - Taim i’ngra leat

Italian- Ti amor

Japanese – Aishiteru

Kannada - Naanu ninna preetisuttene

Kapampangan - Kaluguran daka

Kiswahili - Naku penda

Konkani - Tu magel moga cho

Korean - Sarang Heyo
Latin - Te amo

Lativian - Es tevi miilu

Lebanese - Bahibak

Lithuanian - Tave myliu

Malay - Saya cintaken mu

Malayalam - Njan Ninne Premikunnu

Mandarin Chinese - Wo ai ni

Marathi ~ Me tula Prem Karto

Mohawk - Kanbhik

Moroccan - Ana Moajaba bik

Nahuatl - Ni mits neki

Navaho - Ayor anosh’ni

Norwegian - Jeg Elsker Deg

Pandacan - Syota na kita

Pangsinan - Inaru Taka

Papiamento - Mi ta stimabo

Persian - Doo - set daaram

Pig Latin - lay ovlay ouyay

Polnish - Kocham Ciebie

Portuguese - Eu te amo

Romanian - Te ubesk

Russian - Ya tebya liubliu

Scot Gaelic - Tha gra

Serbian - volim te

Setswana - Kea go rata

Sindhi - Maa tokhe pyar kendo ahyan

Sioux – Techihhila

Slovak - Lu ‘bim ta

Slovenian - ljubim te

Spanish - te quiero

Swahili - Ninapenda wewe

Swedish - Jag alskardig

Swiss-German - Ich lieb Di

Tagalog - Mahal kita

Taiwanese - wa ga ei li

Tahitian - Ua tlere van la oe

Tamil - Nan unnai kathalokaraen

Telugu - Nenu ninnu premistunnanu

Thai - Chan rak khun

Türkisch - Ben seni seviriuym

Ukrainian - Ya tebe kahayu

Urdu - mai aap say pyaar karathee

Vietnamese - Ann yeh anh

Welsh - ‘Rwy ‘n dy garu

Yiddish Ikh hob Dikh

Yoruba - Mo nife

Zulu (Afrika) - Mena Tanda Wena

Zuni - Tom ho’ ichema

19
Apr

brief an düren’s bürgermeister

Paul Larue
- Bürgermeister -
Rathaus (2. Etage)
Kaiserplatz 2 - 4
52349 Düren

Betr.: Widerspruch gegen den Bescheid über Absenkungen von Leistungen durch das Sozialamt vom 27.03.08

15.04.08
Sehr geehrter Herr Larue,

da ich erfahren habe, daß Sie meine letzten Widersprüche eh nicht selbst gelesen haben, spare ich mir heute jedwede Entschuldigung bezüglich Belästigung und ihre Zeit in Anspruch nehmen müssen etc. Nur noch mal so viel: Ich schreib hier an SIE weil ich unter IHREM Namen angeschrieben worden bin. (Also nicht grundlos, um das vorweg zu nehmen.)

Ich beziehe mich auf das Schreiben des Sozialamtes vom 17.03.08 (Poststempel vom 20.03.0 8) an meine Frau, Sarah Berres, in dem uns mitgeteilt wird, daß das AlGII für die Zeit ab 01.04.08 für drei Monate um 10% gesenkt wird.

Als Grund dafür wird genannt, daß meine Frau einen Termin bei der Jobcom am 07.03.08 nicht wahrgenommen hat. Und daß wir keinen wichtigen Grund für „unser Versäumnis“ hatten.

Nun habe ich allerdings eine etwas andere Meinung zu diesen Dingen, und möchte sie hier gern bekannt machen:

Im November 2007 habe ich mit Frau Linzenich vom Sozialamt eine Vereinbarung getroffen, die beinhaltete, keine Zeit mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Jobcom zu vergeuden, die wir brauchen um daran zu arbeiten, möglichst schnell wieder aus dem Leistungsbezug heraus zu kommen. Ich schilderte damals, daß ich zwar kein Einkommen habe, was aber nicht gleich bedeutet ich hätte keine Arbeit. Zwar hat Frau Linzenich mir das nicht schriftlich bestätigt, es mir aber sehr wohl und im Beisein meiner Frau zugesagt, die Jobcom aus dem Spiel zu halten wenn ich das schriftlich bescheinigen würde. Was ich am 04.12.07 mit beiliegender Erklärung auch tat. Ich zitiere kurz:

„In diesem Sinne werde ich alle Möglichkeiten nutzen, die mir sinnig erscheinen, um möglichst schnell wieder auf den Leistungsbezug verzichten zu können.“

Meine Frau und ich haben nichts weiter getan als uns an dieses allgemein gültige Versprechen zu halten. Ich versichere Ihnen, daß niemandem geholfen ist, wenn meine Frau sich wieder gegen jeden Verstand in eine Maßnahme der Jobcom setzen muß, und dort ihre Zeit vergeuden, die sie eigentlich drauf verwenden dürfen sollte, an meiner Seite mit mir daran zu arbeiten, möglichst schnell wieder aus dem Leistungsbezug des Sozialamtes zu fallen. Ich bin Tätowierer, und meine Frau bildet sich in der Kunst des Piercens weiter, was sehr hilfreich dabei ist, unsere Existenz zu sichern. Wir sind gut genug in dem was wir machen, unser Recht in Anspruch nehmen zu dürfen, diese Arbeit in Zukunft weiter zu machen. Talentvergeudung mag im Sinne der Konsumgesellschaft sein; ich halte nicht viel davon! Und wenn in dieser Gesellschaft jeder andere für Geld alles stehen und liegen lässt, muß das für mich kein Grund sein, das auch so zu machen wenn ich begriffen habe, wie schädlich das eigentlich ist.

Deswegen hatten wir sehr wohl einen gewichtigen Grund für „unser Versäumnis“, und außerdem eine mündliche Abmachung mit dem Sozialamt. Die per Gesetz rechtens sein müsste, wenn mündliche Absprachen das bei anderen auch sind. Naja, wenn sie es nicht ist, und der Hilfsbedürftige in Deutschland von Amtswegen an der Nase herum geführt wird, könnte man immer noch sagen, meine Frau würde jetzt belangt weil sie argwöhnisch getäuscht worden ist. Warum macht man Absprachen mit dem Amt wenn das Amt sich nicht dran hält?

Vielleicht weil das in Deutschland so üblich ist, daß die Regierungen auf welcher Ebene auch immer ihre Teile von Verabmachungen nicht halten. Zum Beispiel ein Versprechen, das im Volk so verstanden wird, daß man keine Angst haben muß auf der Straße zu landen, wenn man einen Teil seines erwirtschafteten Geldes in Form von Sozialabgaben an den Staat gibt. Und damit sich bloß keiner anders entscheidet, wird das Geld noch an den Staat gegeben bevor der, der es eigentlich verdient hat, überhaupt in die Finger bekommt. (Mit Steuern wird ähnlich kriminell verfahren; in Deutschland ist ein freiwilliges Beisteuern in die Geschäfte der Regierung gar nicht möglich, weil man sofort bestraft wird, wenn man es freiwillig nicht tut!)

Der Punkt an dem ich heraus gefunden habe, daß dieses Versprechen eine Lüge ist, kam irgendwann kurz nach dem 04.12.07, als Frau Linzenich auf beiliegendes Schreiben reagierte, das ich zusammen mit einigen „Freundschaftsdienst- und Versorgungsbescheinigungen“ im Sozialamt abgegeben hatte, auf denen meine Freunde, bei denen ich damals in Ermangelung einer Unterkunft für mich und meine Frau aufgefangen wurde ihre Hilfe offiziell bescheinigen sollten, und die in Deutschland so gebräuchlich sind, daß ich mir die Vordrucke selbst erstellen durfte.
Diese Belege dienten quasi als „Einkommensnachweis“, mit dem ich nachweisen sollte, daß ich keine weiteren Einkünfte zu verzeichnen hatte:

Freundschaftsdienst- und Versorgungsbescheinigung

Hiermit bescheinige ich, ___________________________, geb. am ______________, wohnhaft in __________________________________________________________, meinem Freund, Herrn Georg Berres (und zeitweise seiner Frau Sarah Berres) in der Zeit nach dem 10. November 2007 mehrfach freie Kost und Logis als Freundschaftsdienst geboten zu haben.
Aus rationalen Gründen wird dies aber nur noch bis spätestens 15.12.07 möglich sein, und bis dahin auch nur, wenn die Begebenheiten es zulassen.

______________________ _________________________
Ort, Datum Unterschrift

Zur Klärung: Besagte rationale Gründe sind, daß meine Freunde sagten, daß ich zwar immer bei ihnen willkommen bin, aber nur solang sie nicht den Eindruck haben, daß der Staat sich auf ihnen ausruht und sie jetzt für das aufkommen, wofür ich eigentlich nicht wenig Sozialabgaben an den Staat bezahlt habe. Hört sich ein wenig unbarmherzig an, aber damit komme ich zurecht. Meine Freunde haben ein Recht auf eine freie Meinung und ich freue mich daß sie nach ihrer Überzeugung handeln. Womit ich nicht zurecht komme, ist, daß eigentlich gesetztlich geregelt ist, daß Leistungsanspruch ab dem Tag der Antragstellung gewährt wird, das war bei uns der 13.11.07. Es ist dann aber relativ unangenehm, seinen Freunden sagen zu müssen, daß man umsonst auf eine Zahlung des Sozialamtes gewartet hat, die ich nutzen wollte, um mich daran zu beteiligen daß die gemeinschaftlich geleerten Kühlschränke auch gemeinschaftlich gefüllt werden, wenn das Sozialamt dann sagt: Na, wenn ihre Freunde für sie sorgen brauchen wir das ja nicht tun, und weil die bescheinigt haben, daß das bis zum 15.12. geht, bekommen sie statt ab dem 13.11. erst ab dem 16.12.07 ihre Leistungen. Meiner Frau wurde der Anspruch sogar bis zum 31.12.07 aberkannt weil sie bis zu dem Datum eine entsprechende schriftliche Erklärung Ihrer Eltern hatte, bei denen sie in dieser Zeit gewohnt hat.
Daß wir uns dabei an alle uns übertragenen Auflagen gehalten haben und dafür jetzt überhaupt keinen Gegenwert erhalten sollen scheint dabei nachrangig zu sein. Um meinen Anspruch nämlich zu sichern, bin ich die ganze Zeit in Düren geblieben, 2 Monate ohne Wohnung, bzw. eigentlich MIT Wohnung, die wir nur nicht beziehen konnten weil dem Sozialamt die Einhaltung widersprüchlicher Paragraphen wichtiger war als dafür zu sorgen, daß jemand nicht auf der Straße leben muß, und das mitten im Winter. In der Zeit hätte ich deutschlandweit Angebote von Freunden annehmen können, die mich gleich wochenweise aufgenommen hätten. Statt dessen hab ich zusehen müssen, daß ich die Gastfreundschaft meiner Dürener Freunde nicht überstrapaziere. Mein Glück, daß ich das gut drauf hab, vor drei bis vier Jahren hätte ich diese Situation nicht annähernd so meistern können wie jetzt getan.
Da ich, um von den Ämtern nicht mehr wie eine Nummer behandelt zu werden, die Hilfe von IN VIA in Anspruch genommen hatte, riet man mir damals dazu, das Sozialamt zu verklagen, worauf ich verzichtete weil ich eigentlich persönlich dankbar jeden Cent nehme den man mir zu weiterem sinnigen Gebrauch in die Hand drückt, und mich über keinen Cent beschwere, den ich nicht in meine Finger bekomme. Mir geht es nicht darum, daß ich der Meinung wäre, daß ich zu wenig Geld bekommen würde. Ich hab schon einmal gesagt, daß das einzige was wichtig ist, daß mir und meiner Frau eine Wohnung zur Verfügung steht; andere Ansprüche an den Staat habe ich überhaupt gar nicht, und den auch nur weil nicht ich, sondern das System vorsieht, daß man für das Recht im Warmen zu schlafen Geld bezahlen muß.
Aber was mich mächtig stört ist wie mit mir als Mensch umgegangen wird, der wie jeder andere irgendwie versucht, ein möglichst sorgenfreies und schönes Leben zu haben. Man trifft Vereinbarungen mit mir, die von Seiten des Staates (und die Stadt ist ein Teil davon, mir ist gerade nicht nach Korrintenkackerei zumute) nicht eingehalten werden (wofür ich dann auch noch verantwortlich gemacht werde), was nicht nur bedeutet, daß ich nichts planen kann weil am ende was fehlt was mir zwar versprochen wurde aber nicht gegeben, sondern es behindert mich bei der Einhaltung meines Versprechens, alles dafür zu tun, möglichst schnell wieder aus dem Leistungsbezug zu kommen.

Und da ich gerade mit einem Politiker kommuniziere, und man riet mir, das folgende mit einem solchen zu besprechen, hab ich hier noch ne Frage:

Welches HIRNRISSIGE Gesetz ist bitte dafür verantwortlich, daß Banken bei einer Kontopfändung das Konto nicht nur sperren DÜRFEN, sondern MÜSSEN?!?
Ich schildere einfach kurz meinen Fall, damit sie den Hintergrund meiner Frage verstehen:
Vor einem Jahr ungefähr konnte ich eine Rechnung bei Mobilcom nicht bezahlen, weil die mir als einzige Zahlungsmöglichkeit eine Überweisung ließen, die nicht möglich war, weil das Finanzamt versuchte, MEINE Schulden vom Konto MEINER FREUNDIN (damals waren wir noch nicht verheiratet…) zu pfänden, und das Konto deswegen gesperrt war. Mein Konto war damals bereits gekündigt, nachdem es nicht mehr brauchbar war, weil monatelang eine Pfändung des Finanzamtes drauf lag.
Im letzten Monat konnte ich meine Alice-Rechnung nicht überweisen weil mein Konto gesperrt war, weil die Mobilcom das Konto gepfändet hat. Da stell ich mir ernsthaft die Frage: GEHTS NOCH???
Was für einen Sinn verfolgt das Gesetz, das diesen Zustand zu verantworten hat? Es muß ja ein Gesetz sein, weil jeder beteiligte sich darauf beruft, sich an seine Vorgaben zu halten. Und weil wir alle so unkriminelle Legalitäts-Liebhaber sind, denen die Einhaltung stumpfsinniger Vorgaben wichtiger ist als daß keiner von uns leiden muß, was dadurch natürlich dann aber bestärkt wird, weil ja nicht unsere Bedürfnisse dirigieren was wir tun, sondern unsere Vorgaben, und von einem gesperrten Konto natürlich auch keine offenen Rechnugen bezahlt werden, bin ich am Ende wieder der, dem man eine schlechte Zahlungsmoral unterjubeln will, und ich möchte an dieser Stelle ganz offiziell los werden, daß ich auf diese Behandlung keine Lust mehr habe.

Ich bin in dieses Land geboren, und ich sehe nicht ein warum ich auswandern soll, um glücklich zu sein. Hier gehöre ich hin, hier hab ich ein Recht zu LEBEN! Und darf mir dann von einer Frau mit osteuropäischem Akzent, die auch nur froh ist, daß sie ihr Stückchen vom Kuchen der weltweiten Wirtschaft in Form eines „sicheren“ Jobs in einem deutschen Amt in den Händen hält und Angst hat es zu verlieren, anhören, daß ich froh sein kann über die Hilfe die sie mir bietet. Mal im Ernst, Hilfe spielt in meinem Leben eine sehr große Rolle. Ich bin Life-Coach, übe diesen Job 24/7 aus, bin immer da, wenn man mich braucht, und helfe wo ich helfen kann. Und wo ichs nicht kann, da lasse ichs. Da steh ich nur dumm im Weg herum. Ich bin also durchaus in der Lage, HILFE zu erkennen, wenn die in meinem Leben auftaucht. Man erkennt sie an ihrer produktiven, konstruktiven Natur. Sowas hab ich beim Sozialamt allerdings nie angetroffen. Die Mitarbeiter waren wie gesagt nicht damit beschäftigt, mir möglichst schnell von der Straße weg zu helfen und in die Wohung zu kommen, die schon ab dem 13.11.07 für uns bereit stand, sondern damit, Gesetze und Vorschriften einzuhalten.
Dem muß wohl dann auch zugrunde liegen, daß ich heute eine Mahnung von meinem Vermieter bekam in der ich darauf aufmerksam gemacht wurde, daß ich mit 770 Euro im Mietrückstand bin, obwohl ich eine Abtretungserklärung unterschrieben habe, derzufolge das Sozialamt die Miete direkt an den Vermieter überweisen soll und das laut Sozialbescheid auch tut. Kann das sein daß in den Ämtern keiner mehr genau weiß was er machen soll? Bei all den Gesetzen…
Diese Gesetze und Vorschriften sind derweil so widersprüchlich, daß es in Deutschland tatsächlich nötig geworden ist, die Gastfreundschaft seiner Freunde und deren Wohlwollen bescheinigen zu lassen. Wie arm sind wir eigentlich?

So, ich stelle Ihnen frei, diesen Brief zu lesen oder mal wieder nicht, und direkt an Sie gestellte Fragen wieder jemand anderem zuzuschieben. Was sie wissen sollten, ist, daß dieses Widerspruchsschreiben im Internet veröffentlicht werden und erfahrungsgemäß entsprechende Reaktionen hervor rufen. Wie sie dabei aussehen, bleibt ihre Sache. Ich wollte nur anmerken, daß es sich hier um ein öffentlich bekanntes Anliegen handelt, das nicht in einer dunklen Ecke liegen bleiben wird.

Ich erinnere zum Schluß noch einmal daran, daß ich hier Einspruch erhebe gegen den Beschluß, unsere Leistungen zu kürzen mit der Begründung, wir hätten keinen wichtigen Grund gehabt, den Termin bei der Jobcom nicht einzuhalten. Der ganze andere Kram geht mir trotzdem auch an die Nieren. Ich weiß daß das im Interesse der Pharma-Industrie ist, aber ich bin nicht die Pharma-Industrie…
Ich weiß daß der Bescheid an meine Frau gerichtet war, aber irgendwas müssen wir ja auch mal was davon haben, daß wir eine „Bedarfsgemeinschaft“ sind, deswegen hab ich mir die Freiheit genommen, das hier zu übernehmen….

Mit freundlichen Grüßen

Georg Berres
Erklärung

Ich erkläre hiermit zum Allgemeinen Verständnis, daß ich über das Jahr 2007 das Schenker-Prinzip praktiziert habe, über das weitere Informationen unter www.die-schenker.net zu finden sind.

In dieser Zeit habe ich von dem gelebt, was in meinem Umfeld für mich und meine Frau abgefallen ist, und zu meiner freien Verfügung stand. Die Schenker nennen diese Abfälle „Zivilisationsreste“. Weder sehe ich eine Möglichkeit, diese Abfälle zu versteuern, es sei denn das Finanzamt lässt sich darauf ein, daß ich meine Steuern in einer Tüte bei ihnen abliefern kann, die einen Teil dessen enthält, von dem ich mich ernähre, noch wüßte ich wie ich eine Buchhaltung darüber führen sollte um in irgend einer Weise zu belegen was ich für „Einkünfte“ hätte. Noch schwerer wäre es, über meine „Investitionen“ Buch zu führen.

Anders als andere Menschen in diesem Staat, die für Geld ihre Arbeitskraft verkaufen, arbeite ich nicht für Geld sondern für das Allgemeinwohl. Die, die das letzte Jahr mit mir verbracht haben, werden das bezeugen und bildlich erklären können. Der Lohn für mein wirken ist nicht Geld, sondern sind Freundschaften und ein gesundes, glückliches Umfeld sowie unmessbar viel Spaß und gute Laune.
Das zusammen bildet tatsächlich meine Grundsicherung, die zu protokollieren allerdings so gut wie unmöglich ist. Auch weiß ich nicht so ganz, wie ich meine Freunde und gute Zeiten versteuern oder als Einkommen deklarieren soll. Geld hat derweil keine andere Rolle für mich gespielt als alles andere um mich herum. Daher dürfte es schwer werden, Steuern in Form von Geld von mir zu fordern oder im Bezug von staatlichen Hilfen Einkünfte geltend zu machen.

Daß ich die Leistungen zur Sicherung der Grundexistenz vom Staat im November 2007 überhaupt wieder beantragt habe liegt daran, daß meine Frau und ich seit drei Monaten ohne eigenen Wohnsitz sind, sprich auf der Straße leben. Daß wir uns dabei nicht draußen im kalten aufhalten müssen haben wir unseren Freunden zu verdanken, die uns je nach Möglichkeit freie Kost und Logis bieten. Je nach Möglichkeit bedeutet: Es ist etwas da, was für uns abfällt. Bis August 2007 haben wir -gezwungenermaßen und in Ermangelung anderer tatsächlich nutzbarer Möglichkeiten- ein Haus besetzt. Da weder meine Frau noch ich bereit sind, das einfach so wieder zu tun, es in unserer Gesellschaft aber leider so ist, daß man nur eine Wohnung bewohnen kann, wenn man das Geld dazu hat, wir aber als Schenker über solches Geld nicht verfügen, haben wir uns entschlossen, das für die Zahlung von Miete nötige Geld beim Sozialamt zu beantragen um es dem Vermieter geben zu können.
Ursprünglich wollte das auch nur meine Frau; daß sie das für sich allein nicht kann ist Idee des Staates und da der uns keine andere Möglichkeit bietet, beantragen wir eben beide den kompletten Anspruch, den er uns zugesteht. Allerdings verbietet uns auch kein Gesetz, weiter das Schenkertum zu praktizieren, weswegen wir es auch weiter praktizieren werden.

Im Grunde sehen wir das Sozialamt als einen „Förderer“, und ich benutze in diesem Fall das gleiche Wort, mit dem das Sozialamt selbst meine Freunde bezeichnet. Ich möchte an dieser Stelle gleichwohl auch bemerken, daß ich froh darüber bin, diesen „Förderer“ zur Verfügung stehen zu haben. Bei jedem meiner Förderer steht für mich als oberste Regel: Nutze, solange es nötig ist, und versuche dein bestes, möglichst kurz auf die gebotene Hilfe angewiesen zu sein. In diesem Sinne werde ich alle Möglichkeiten nutzen, die mir sinnig erscheinen, um möglichst schnell wieder auf den Leistungsbezug verzichten zu können.
Bei weiteren Fragen stehe ich jederzeit gern zur Verfügung und stehe zu allen auftauchenden Problemen Rede und Antwort. Ich habe ein eigenes Interesse daran, daß offiziell bekannt und geduldet ist, was ich mache. Meine offizielle Adresse ist www.bauchisworld.com, unabhängig davon, wo ich wohne. Unter dieser Adresse wird man mich zu jeder Zeit ausfindig machen können.

Düren, den 04.12.07

Georg Berres

05
Apr

was würde jesus heute hier machen?

im raum www.groops.de/magicpower gabs ne diskussion bei der die frage aufkam, was jesus denn heute machen
würde, wenn er auf die erde kommen würde. Was er sagen würde und wie die leute wohl auf ihn reagieren würden…
mir ging dazu folgendes durch den kopf:

hmmm… inszenieren wirs doch einfach mal, spielen wirs durch:

hallo, ich bin bauchi ich bin eine seele, die schon vor 2000 jahren an einer ganz bestimmten ache gearbeitet habe. in dieser inkarnation bin ich explizit auf die erde zurück gekommen, um mein werk von damals zu vollenden. ich kann dir leider nicht mit dem hyde-park dienen, da komm ich gerade nicht hin, aber wer will schon um die uhrzeit in den hyde-park. da is ja gar keiner, und wenn, möchte man ihm wahrscheinlich nicht begegnen.

aber ich kann dir statt dessen den weg ins pardies zeigen. ich kann ihn dir zeigen und werde es tun. ich oder ein anderer aus dem riesigen team, das global gerade dafür sorgt, daß jeder erfährt, wie es ab damnächst weiter gehen kann. so wie bisher nämlich nicht mehr. ich habe viele seelen bereits um mich herum versammelt, die schon vor 2000 jahren mit dabei waren. einige tragen lustigerweise sogar die gleichen namen.. andere kommen täglich dazu.

vor der kirche habe ich keine angst, weil ich in gottes namen unterwegs bin, und ich weiß, daß die zeit der kirchen und regierungen gekommen ist, von diesem planeten zu verschwinden. sie haben uns genug geholfen, danke und tschüß. mir ist egal wer mir glauben schenkt, ich weiß was jeder bald wissen wird, und dann ist nicht mehr wichtig wer jesus war oder ist, dann wissen alle, mit wem sie sich beschäftigen müssen.

man sagt, ich sei für diese sache schon einmal gestorben, das möchte ich an dieser stelle mal bitte korrigieren. ich bin damals am kreuz nicht gestorben, ich habe lediglich mit meiner seele für ein weilchen meinen damaligen materiallen körper verlassen. ich habe damals keine wunder vollbracht, doch ich wußte schon um die selbstheilenden kräfte des körpers und das, wie ich es heute nenne, “mentale internet”.

ich war reiki-meister, schamane, tai-chi-meister und ich konnte unschätzbares wissen unter die menschen bringen. einfach weil ich in beiden richtungen mit gott kommunizieren konnte. weißt du was ein savant ist? sies menschen gelten als behindert, aber sie werden die sein, die uns zeigen werden, wie man dieses unvorstellbar große wissenspaket anzapfen und nutzen kann.

dem was wir vor 2000 jahren unter die menschen gebracht haben, haben wir 2000 jahre zeit gegeben, um sich auszutoben und zu lernen wie wir es beherrschen und lernen damit umzugehen, ohne daß wir schaden damit anrichten. und wir sind gut voran gekommen. heute kennt jeder die heiligen schriften, und mit der materiellen kopie des geistigen internet, dem www, sind wir heute in der lage in kürzester zeit den menschen die richtigen interpretationen zu geben, und schon gehts mit ganz anderen möglcihkeiten weiter. fragt mich aus zu diesem thema, ich bleib keine antwort schuldig.

die kirchen haben ihren job getan, haben gott in aller munde gebracht, jetzt haben wir die aufmerksamkeit die wir brauchten um den nächsten schritt der menschlichen evolution einzuleiten: das erwachen des verstandes. alles was auf diesem planeten je passiert ist waren wir. wir alle zusammen. wir haben uns das paradies geschaffen und mußten lernen es zu bedienen ud zu nutzen.

die zeit des lernens ist vorbei. und ich bin nichts weiter als ein botschafter, jemand der informationen verbreitet. nichts anderes als ich damals schon war. und in den letzten 2000 jahren haben wir uns allen gegenseitig mit den häßlichsten gesichtern, aber dennoch aus purer liebe gezeigt wie die informationen von damals nicht genutzt werden sollten. jetzt wissen wirs. kleines kurzes update und immer mehr köpfe gehen online, lernen telepatie zu nutzen und all die “übersinnichen” dinge zu verstehen statt zu erklären sie seien nicht existent, bloß weil der kleine Menschenverstand nciht in der lage ist, sie zu begreifen.

das ist kein wunder wenn wir uns alle als unsere materiellen körper wahrnehmen. das führt dazu, das man die materiellen dinge so wichtig nimmt. nehmt euch nochmal alle als die seelen ich euch selbst wahr, die, die diesen körper, in dem ihr steckt steuern und lenken sollen. eure gedanken, eure taten, eure worte, mehr ist es nciht. seid ihr permanent mit was anderem beschäftigt (und in der materiellen welt liegen die dinge nur SEHR bedingt in unserer kontrolle), übernimmt etwas anderes die kontrolle über euch. nicht gut!

mein guter hexer-freund. du denkst zu viel. besinne dich auf dich selbst. komm zu dir. schreib nicht von der welt, schreib von dir! du bist nicht die welt, du bist du. und damit ein teil der welt. die welt ist auf dich angewiesen. jeder ist auf jeden angewiesen. jeder ist drauf angewiesen, daß jeder sich auf seine gedanken, seine worte und seine taten konzentriert. taten folgen worten, und worte den gedanken. denkt freundlich, dann folgt der rest ganz von allein. den frieden kann man nicht erzwingen. aber man kann sich mit gutem beispiel zurücklehnen und abwarten bis die anderen bekoppten endlcih mit der kopperei aufhören. anders gehts nicht, das lehrt uns die geschichte…

was also, wenn jesus heute wieder käme? wäre ich jesus würde ich gern jedem von euch in die augen schauen und euch in liebe fragen was ihr wohl denkt, warum ich darum gebeten hatte, euch als meine brüder und schwestern zu sehen. ein gleichgewicht ist nicht hinzubekommen wenn jemand wichtiger ist als der andere. kommt zurück zu mir auf augenhöhe und lasst uns zusammen diesen planeten zurück erobern. in den heiligen schriften steht allen drin, daß WIR die kontrolle in die hand nehmen sollen, aber wir haben sie anderen gegeben und die haben sie dem geld vermacht.

heute richtet sich nicht mehr nach dem hunger, wo brot landet, sondern nach dem geld. wenn ihr aus der geschichte vom brot-vermehren was lernen wollt, dann macht sie einfach nach. tut was ihr könnt um die dinge in die richtung zu drehen, daß demnächst der hunger bestimmt, wo das brot landet.

und dann hat nicht jesus dieses werk vollbracht, sondern wir alle. mich interessiert nicht, wers macht, solang es gemacht wird! gemäß einem werbeslogan: was zählt ist das projekt. und das ist in diesem fall göttlich. weitaus größer als ich. aber nicht größer als wir alle. wir sind nun mal gott. deswegen bringt es auch ncihts, der kirche gehorsam zu schenken und an gott zu glauben. da hat gott nämlcih nicht viel von. und wir demzufolge auch nicht. wir müssen gott sein! und aufstehen! einfach aufwachen, neben unserem mühsehlig erarbeiteten gang nun auch die wohl verdiente aufrechte haltung einnehmen und raus ins leben! dieses paradies genießen. um nichts anderes geht es hier.

spielen wir das spiel weiter: ich bin jesus (gewesen), und jetzt komme ich auf die erde zurück. warum wohl gerade jetzt? würde ich kommen wenn es keinen sinn machte? ich glaub nicht. also macht es sinn. das muß heißen daß die möglichkeiten stimmen. eine der genialsten umsetzungen spiritueller vorgaben war das internet. es kommt genau zur richtigen zeit. und ermöglichet eine 1 zu 1-vernetztung von mensch zu mensch quer über den ganzen planeten.

uir geller war für mich interessant zu verfolgen, weil die aufmerksamkeit, die diese show erweckt hat, nötig war, um das bewußtsein der menschen jetzt auf den richtigen fleck zu konzentrieren. wenn wir spirituell erwachen wollen wird es wohl nötig sein, unseren kopf aufzumachen und herauszufinden was es mit dem “übersinnlichen” tatsächlich auf sich hat. und es wird wenige geben, die das nciht nutzen wollen werden. jeder nutzt heute die billige kopie, und würde sie sofort gegen das eigentiche original austauschen wenn er könnte. billige kopien waren auch die teilnehmer der show. das war überwiegend fake und gut inszeniert, wenn nicht alles, und ich hab keine ahnung, ob uri geller löffel verbiegen kann oder nicht, aber ich weiß daß es menschen gibt, die es können!! :D

so, und zum zölibat kann ich auch nir eines sagen: was für ein schwachsinn!!! was glaubt ihr von wie vielen mönchen und priestern und kleinen jungs ich in den letzten 2000 jahren mentale emails bekommen habe, die mich um hilfe baten weil sie nicht damit zurecht kamen, was die einhaltung des zölibates so anrichtete, aber nicht hören konnten was ich antwortete weil sie derweil mitleiden beschäftigt waren und keine zeit hatten, mir aufmerksamkeit zu schenken!

aber die medienpräsenz gehört mit zum plan. wie sonst sollte es gehen. wir müssen jetzt was machen, und noch können wir nur das machen was wir bisher können oder ggf. was wir uns vorstellen können, wenn wir den mut haben, aber den haben wenige. haben angst vor der kirche und bedenken nicht, wie viel angst die kirche davor hat, daß die schäfchen allesamt aufstehen und sagen: ich hab keine lust mehr. ich geh da, wo ich glücklich bin…

so, was würdet ihr so einem typen denn sagen wenn er euch das sagen würde?

schreibts ins forum!

05
Apr

besitz ist was für loser

nur wer etwas besitzt kann etwas verlieren. wer nichts besitzt, kann ncihts verlieren.

jedes teil mit dem ich mich be”dinge”, also jedem ding, das ich an mich nehme, muß ich tragen um es auch behalten zu können. alles von diesen dingen ist sowohl kaputtbar als auch wegnehmbar.

wenn ich so viel ansammel, daß ich es nicht mehr tragen kann, kann ich mich nicht mehr frei bewegen kann, muß ich mich niederassen und ein haus um meine habe bauen um sie zu schützen. je mehr schnickschnack ich ansammel, desto größer muß die hütte sein.

und wenn ich pech hab kommt ein erdbeben und die hütte ist samt schnickschnack im erdrutsch versunken.

ich fragte meine frau gestern: nimm mal an, vorn vor der tür stünde ein porsche cayenne (fraus lieblingsauto), den du fahren kannst. den mußt du dir aber mit anderen teilen. er gehört nicht dir, aber du wirst dich mit den anderen arrangieren und ihn nutzen können wie du ihn benötigst. daneben steht ein alter golf II (doofes auto meint frau) und den kannst du ganz für dich allein haben. du brauchst ihn mit niemandem zu teilen und kannst ihn nach belieben fahren. welches auto würdest du nehmen?

und wie aus der pistole geschossen kam: den porsche!

warum glauben wir immer, wir wären benachteiligt, wenn wir nciht alles besitzen, was wir zusammen raffen können? ich besitze NICHTS (ich will gar nichts mehr besitzen, das resultiert wenn man alles weg genommen bekommt), kann mich dafür aber frei bewegen und ich kann sogar auto fahren obwohl ich gar kein eigenes habe. aber wenn ich eins brauche steht mir immer eins zur verfügung. nicht immer sofort, aber as soon as possible.

dafür hab ich aber diesen kanzen k®ampf nciht mehr. ich muß nciht mehr mein leben nach dem geld ausrichten, kann machen was mir gut tut und bin dadurch ein glücklicher mensch. die gier nach allem möglichen hat mir das früher total unmöglich gemacht. die zeit die ich mit gierig sein verbringe kann ich nciht damit verbringen, glücklich zu sein. ich kann nicht fußball spielen und gleichzeitig tätowieren. alles zu seiner zeit. und für mein hobby “glücklich sein” nehm ich mir am liebsten den ganzen tag zeit, das ganze jahr über bis ich irgendwann mal mit heinz mitgehe… (heinz ist mein persönlicher tod. es fällt leichter, sich mit ihm anzufreunden, wenn er einen namen hat. meiner heißt heinz.)

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diesen text hab ich als thread ins forum gepostet,
wem was hierzu durch den kopf geht, solls da rein schreiben  ;)

31
Mär

anliegen eines iren..

Im Traum traf ich auf einen Iren, der durch seine Geschichte einen großen Haß auf Amerikaner aufgebaut hatte. Mit Anfang zwanzig war er arbeitslos, und machte die Yankees verantwortlich dafür. Eigentlich waren die Yankees in seiner Welt so ziemlich für alles Schlechte in der Welt verantwortlich. Eine bessere Erklärung konnte er nicht finden. Er trank und schimpfte und landete irgendwann in der Gosse.
In seiner ersten Nacht auf der Straße, so erzählte er mir, wäre er am liebsten über den Ozean und hätte jeden Amerikaner einzeln getötet. Aus dieser Wut entstand eine bemerkenswerte Geschäftsidee:
Da er eh nichts mehr zu verlieren hatte, endete er nach kurzer Zeit in Amerika, und wurde Berufskiller. Es war für ihn das sinnigste, was er sich zusammen reimen konnte. Ganz logisch eigentlich. Er tötete Amerikaner und ließ sich von anderen Amerikanern dafür bezahlen. Für ihn war das kein Mord, nichts moralisch Verwerfliches, Amerikaner waren es für ihn eh nicht wert, zu leben. Sie waren wie eine Seuche für ihn, die man ganz natürlich bekämpfen mußte. Er hielt sich über 3 Jahrzehnte im Schatten, lebte weiter in seiner Welt und war tatsächlich der festen Überzeugung, der Welt einen Gefallen zu tun. Er tötete nur nach Auftrag, oder auch ab und an mal eine Hure, an der er sich vorher verging. Er bewegte sich in seiner Isolation mit schlafwandlerischer Sicherheit durch die Schatten der Städte. Freunde hatte er keine, er ließ niemanden an sich heran. Selbst seine Auftraggeber kannten ihn nicht.
Lange Jahre kam er so ganz prima zurecht, er blieb vorsichtig und bescheiden, hatte gar kein Interesse daran, in irgendeiner Weise mit den Amerikanern auch nur einen Moment mehr Zeit zu verbringen als unbedingt nötig, um am Leben zu bleiben.
Irgendwann bohrte aber eine Frage immer tiefer in sein Bewußtsein:
Ist mein Leben jetzt wirklich besser als damals in Irland? Und weiter: Ist es lebenswerter geworden? Bin ich jetzt, so wie ich lebe auch nur einen Funken besser als die, die ich töte weil ich ihr Leben nicht zu schätzen weiß?
Eines Nachts lag er auf seinem Nachtlager und konnte sich plötzlich nicht mehr bewegen. Es schmerzte nichts, sein Körper war einfach wie gelähmt, er wollte sich hinsetzen, aber sein Körper versagte ihm jeden Befehl und blieb still. Da sein Gehirn offensichtlich das einzige an seinem Körper war, das neben seinem Herzen noch funktionierte, blieb ihm nichts anderes übrig, als seinen Gedanken zu folgen. Da kamen die Fragen sofort wieder, und er wußte, daß er sich selbst in diese Situation gebracht hatte. Jetzt konnte er nicht mehr fliehen, nicht mehr irgendwen anders für sein Leiden verantwortlich machen, er wußte, daß er sich jetzt sich selbst gegenüber stellen mußte.
Er sagte, in dem Moment in dem er akzeptiert und verstanden hatte, daß er selbst verantwortlich für sein leben sei, fiel eine riesige Last von ihm ab. Und gleichzeitig erkannte er, wie ungerecht und widernatürlich er sich die besten Jahre seines Lebens sich selbst und allen anderen gegenüber verhalten hatte. Er wußte, daß das was er getan hatte, nicht mehr rückgängig zu machen war.
Monate später hatte er begriffen, wie er alles was passiert war nutzen konnte. Denn er lernte zu verzeihen, zu lieben und zu respektieren. Er konnte beobachten wie er immer besser wurde, und wie er immer besser mit sich selbst und anderen zurecht kam. Er wußte, daß er den Menschen etwas beibringen konnte. Mit seiner Vorgeschichte war das allerdings nicht so einfach. Spitzfindig wie er war, ließ er sich in einer kleinen Stadt im Süden der Staaten als Pfarrer einstellen. Keines seiner Schäfchen hätte je gedacht, daß ihr weiser Pfarrer, der zu jeder Zeit für jeden da war, um die 250 Amerikaner, darunter übrigens auch Richter und Polizisten sowie ca. 70 Frauen.
Doch durch das, was der Ire in meinem Traum durch seine Geschichte an Erfahrung gewonnen hat, vor allem im Bezug auf Vergebung, Liebe und Respekt, und dadurch daß er von da an ein anderes, ein gesundes Verhalten anstrebte, vergab ihm auch Gott und ließ einen gut geschulten Mann Gottes noch viele Jahre glücklich leben. Er starb vor zwei Wochen und bat mich im Traum, diese Geschichte zu erzählen. Zu Lebzeiten konnte er das leider nicht…

31
Mär

die geschichte von domi no kami

domi no kami war ein junger samurai, der in seinem bestreben nach meisterschaft in seiner kampfkunst schon viele meister gebeten hatte, ihn in ihre künste einzuweisen. er war auf der suche nach einer ganz bestimmten sache, von der er jedoch nicht wußte, was sie war. ziellos zog er durchs ganze land, immer auf der suche nach der information, die ihm zu fehlen schien, immer auf der suche nach dem richtigen meister, der ihn da hin bringen konnte, wohin er so sehnlichst wollte.

auf seinen streifzügen begegnete er immer wieder einem mönch, mit dem er auch gern zeit verbrachte und ihm gern zuhörte. aber was ihn störte war, daß der alte mönch immer ein wenig oberlehrerhaft wirkte. was domi no kami nicht wußte, war, daß der mönch selbst noch schüler in vielen dingen war, zum beispiel in der kunst, wissen zu kommunizieren. irgendwie hatte der alte zugang zu ihm, aber er schaffte es noch nicht, ihn zu berühren und ihn sich selbst gegenüber zu stellen. denn der alte wußte längst, wonach der junge krieger suchte. was er währen der kurzen zeiten, die man miteinander verbrachte nicht schaffte, war domi no kamis kopf mal in die hand zu nehmen und in die richtige richtung zu drehen und ihm zu zeigen worauf er achten sollte um weiter zu kommen.

so bat der mönch domi no kami, ihn ein stück auf seinem weg zu begleiten, unter dem vorwand den schutz des samurai auf einer reise zu benötigen. doch domi no kapi will sich lieber weiter mit seiner suche beschäftigen, und lässt den möch allein weiter reisen.

in den nächsten monaten versinkt domi no kami in eine dunkle stimmung. irgendwie beschleicht ihn das gefühl, daß er das freundliche angebot des alten vielleicht besser doch hätte annehmen sollen. seine kampfkunst wird schwächer weil er keine kraft mehr aufbringen kann, sie zu nähren. seine suche galt nun dem alten, doch es dauerte sehr lange, bis er ihn fand. aus dem jungen kämpfer von einst war ein schattengeschöpf geworden, er zog es vor, sich von anderen abzugrenzen und so war er ein einsamer wanderer geworden, als der alte pötzlich vor ihm stand.

zumindest stand da sein name, eingeritzt von einem meister der grabsteingravurkunst. irgendwann war ein bus um die ecke gekommen und hatte den mönch ohne ticket mitgenommen. sein grab war alles was an ihn erinnerte.

und da erinnerte sich domi no kami plötzlich an die dinge, die der alte ihm immer wieder erzählt hatte. plötzlich ergab alles einen sinn, und glaklar sah domi no kami die bewegungen des alten.. seine geschmeidige und flexible art sich zu bewegen und jedem hindernis einfach auszuweichen.
domi no kamis hand ergriff sein schwert, daß er schon lange nicht mehr aus der scheide gezogen hatte, und mit einem gefühl absoluter klarheit tanzte von nun an um jedes hindernis, das sich ihm in den weg stellte, einfach herum. erst etwas topatschig und wie benommen noch am anfang, aber nach sehr kurzer zeit wie im schlaf.

entgeistert saß er eines abends auf einem hügel und meditierte im sonnenuntergang, als plötzlich der mönch vor ihm stand und ihn freundlich anlächelte. “Wie schön, dich so zu sehen,” sagt der alte “aber wie schade, daß wir damals nicht ein weilchen zusammen verbringen konnten. wie gern hätte ich dich zu lebzeiten so erleben dürfen wie du jetzt bist. jetzt bist du der, den ich damals schon erkannt habe. ich wollte dich ihm damals einfach nur vorstellen. ich wußte ganz genau wo er zu finden war, denn ich hatte ihn ja schon gesehn, genau so wie ich dich jetzt gerade sehe.” “Ja,” antwortete domi jetz kapi “jetzt hab ich mich, aber du bist nicht mehr da.” “Ich bin da, und war es immer,” sagte der alte “aber jetzt bist du bei der person, die die einzige ist, die du wirklich brauchst, und nun denk nicht mehr weiter an mich und nutze was du gelernt hast.”

Domi no kami öffnete langsam seine Augen und sah vor sich am himmel die ersten sterne aufblitzen. wie ein funkelndes lächeln gottes empfand er sie und er fing vor glück an zu weinen. wie eingebettet fühlte er sich, und als er sich wieder beruhigt hatte, löste er seinen gürtel, legte sein schwert auf den gipfel des hügels, und wußte, daß er es nie wieder brauchen würde. er verbeugte ich vor der einheit des ganzen und erhob sich. Mit einem zufriedenen lächeln auf den lippen ging er ganz bewußt den ersten schritt als meister. alle angst war von ihm gewichen, alle zweifel, alle fragen, alle sorgen und nöte. Er lebte. Und wußte wie er weiter zu leben hatte. Die Suche war beendet, er hatte gefunden wonach er gesucht hatte.

31
Mär

im sinne von nu era…

re-comment auf youtube, offensichtlich zu lang, um veröffentlicht zu werden:

wer kifft sich denn hier ständig die birne weg? bitte mal bescheid sagen, da scheint ja genug am start zu sein… bei mir wars was mau in den letzten wochen…

aber die große preisfrage ist:

was ist im sinne von nuera? und wer möchte mir hier sagen, wobei es bei einem von mir ins leben gerufenen kunstprojekt geht? ich hab bis jetzt nicht wirklich grund zu vermuten, daß ich nicht richtig verstanden habe worum es mir dabei ging.

ob ich kiffe oder nicht und wann wie viel, ist meine sache, denke ich. wie viel ich davon preis gebe auch. sollte ich den eindruck erwecken ich sei ständig weg geknallt, und würde nichts mehr gebacken bekommen bitte nochmal genauer hinschauen. ich komm ziemlich gut zurecht. und zwar mit egal was das schicksal für mich parat hat.

bevor hier also noch jemand anders verurteilt wird ein junky oder sonstwas zu sein (und man kann eigntlich gar nicht verurteilen. man kann nur richtig oder falsch urteilen. wenn man demnach falsch urteilt, hat man sich eben verurteilt. vertan quasi. oops.), lasst doch mal bitte einfach die anderen machen was die für richtig halten und nehmt euch dafür ruhig das recht, das gleiche zu tun.

ob ich also kiffe oder sonstwas mache, solang ich niemandem damit schade außer nicht in sein weltbild zu passen, ist das einzig meine sache. und um die kümmer ich mich sehr sorgfältig und mit hingabe. wenn du das in dem maße tätest wie ich, hättest du keine zeit mehr, dich daran zu stören ob ich kiffe oder nicht. solang etwas mich nciht direkt betrifft, bzw. eine bedrohung meiner ruhe und meines friedens darstellt, sage ich was ich zu sagen habe. ansonsten soll doch jetzt langsam mal jeder anfangen, sich einfach um seine eigenen belange und deren regelung kümmern. das bedeuet in der umsetzung: für meine probleme bin ich verantwortlich. wenn ich hilfe bei der lösung brauche, kann ich mir die holen wo ich sie bekomme. die umsetzung dieser lösung bleibt jedoch wieder allein meine sache. die kann keiner für mich übernehmen, also sollte ich mir dabei auch nciht ins handwerk pfuschen lassen. im gegenzug pfusche ich auch niemand anderem in sein handwerk, sondern steh einfach hilfreich zur seite, wenn ich um hilfe gebeten werde.

das allgemeinwohl wird sich wesentlich bessern, wenn wir selbst unsere oberste priortät werden. wir sind für uns verantwortlich, tragen uns selbst gegenüber rechte und pflichten, denen wir nachzukommen haben. indem wir andere rechte über uns verhängen lassen, lassen wir uns diese rechte uns selbst gegenüber nehmen. wenn es allen gut geht, geht es folglich auch mir gut, denn ich gehöre ja dazu. also tu ich jeden handschlag den ich sinnvoll tun kann im interese des allgemeinwohls, und für mein gesamtes umfeld ist essentiell wichtig, daß es mir gut geht, denn sonst bin ich eine belastung für mein umfeld.

es sind immer wieder sich schließende kreise. es ist das jin und yang, die dualität der dinge. erkennt man diese (am leichtesten immer an ihren extremsten auswirkungen), wird man sehr leicht den mittelweg finden, und beschreitet man den erstmal, wird man verstehen, warum ich immer wieder und 24/7 werbung dafür mache.

so, und jetzt rauch ich mir noch ein köpfchen…
bauchi

31
Mär

was soll der scheiß?

Sie sagen uns „Du bist Deines Glückes eigener Schmied“
Und werfen uns ein Stück Holz vor.
Wie lange brauchst Du noch um zu verstehen,
daß sich Holz nicht schmieden lässt?
Fakt ist: Du bist Deines Glückes eigener Schmied
Also besorg Dir ein Stück Eisen!

31
Mär

eintrag ins boardplanet-forum

[Eintrag ins boardplanet-forum:]

so, sach ich auch nochmal schnell was

danke für eure feedbacks, darum ging es mir hier.
lob brauch ich keins, ich weiß selbst warum ich das tu was ich tu.

der manni sagt, evil jaso zahlt miete und deswegen verhält er sich sozialer als ich. nun, wenn ich geld hätte, würde ich bezahlen, und daß ohne zu knurren., hab ich schließlich auch sehr lange gemacht. is nich so als würd ich schon immer so leben wie jetzt.

mein vermieter hat die sache übrigens mittlerweile an seinen anwalt gegeben. trotzdem könen wir noch tee miteinander trinken allerdings ist es bei mir auch nicht so, daß ich da ein problem mit hätte, ganz im gegenteil: da will ich ja gern hin! sogar bis ganz nach oben, vors bundesverfassungsgericht. und da kann man mich jettz für doof verkaufen wie man will, ich hab meine gründe, und triftige dazu. aber das ist meine sache, das braucht auch keiner wirklich wissen außer um seine neugierde zu stillen. wenn ich da bin, werden alle wissen warum. ein paar asse spiel ich eben erst auf wenns taktisch klug ist. und ja, ich bin extrem berechnend.

wie gesagt, ich KANN nicht zahlen, und genau das ist der punkt. aber ich lasse mcih deswegen nciht in die gosse oder ins hartz IV zurück schicken. es ist zwar ein ungewöhnlicher, aber ich hab durch das was ich hier mache einen weg aus dem harzt iv heraus gefunden. zuerst aus dem leiden, das damit verbunden ist, und dann aus dem bezug. irgendwie gings einher, wenn ich recht überlege. man hat mir nciht mehr viele Möglichkeiten gelassen, und dann hab ich eben die genutzt, die mir übrig blieben, und tadaaaa… ihr kennt das ergebnis.

dann möchte ich gern noch sagen, daß ich auf jede frage geantwortet hab,. wenn ihr die einfachheit meiner worte nicht deuten könnt, ist das eine andere sache. dann fragt nach. aber unterstellt mir nicht ich würde nciht antworten. ansonsten wartet einfach ab bis noch mehr material vorliegt.

um nochmal kurz zu schildern worauf ich bei dem ganzen hinaus will:

glücklich sein kann man nur, wenn man die Freiheit hat, das zu tun was man dazu braucht. da unsere regierungen aber mit den abstrusesten gesetzen versuchen uns unter kontrolle zu halten um ihre macht zu erhalten, funktioniert das nicht, und die leute machen andere dinge, um sich zu befriedigen. einigen bleibt dabei dann leider offensichtlich keine andere möglcihkeit mehr, als sich an kleinen Kindern zu vergreifen. ob nun sexuell oder nur mit ner ohrfeige spielt dabei keine große rolle. das problem ist, die macht wird bis ins letzte weiter getragen, jeder über den macht ausgeübt wird, muß das an anderer stelle kompensieren. Kinder und frauen zuletzt! wie aberwitzig!
ich möchte gern daß alle sich mit dem gedanken beschäftigen, was es bedeutet, daß alle Menschen gleich sind. wenn alle Menschen gleich sind, warum lassen sie sich dann von anderen vorschreiben was sie zu tun und zu lassen haben? vielleicht weil sie sich das irgendwann mal haben einreden lassen und jetzt glauben daß das so ist. es ist nciht so, auch wenns jeder macht! niemand wird wirklich glücklich wenn er statt zu seinem eigenen wohl zum wohl eines anderen lebt. alle anderen haben ein selbstwertgefühl im kellerbereich.
keiner ist mehr oder weniger wert als irgend jemand anders. und wie vermessen ist der beruf eines richters, der nach seinem ermessen andere VER-urteilt? richter ist jeder, der sich über jemand anderen stellt und über ihn urteilt, sich meint, ein bild machen zu können und dem mitunter sehr falsche und unangebrachte taten folgen lässt. strafen sind solche dinge. wenn eine Regierung mehr drauf achten würde, daß man aus begangenen fehlern lernt, um eine wiederholung zu vermeiden, indem man die ursache findet und bekämpft (und genau das ist das was ich tu), würde es am ende des rattenschwanzes weniger kinderxxxxxx und korruptionsfälle geben.

das wichtigste an dem ganzen was ich zu sagen habe ist aber:
jeder der mault weil sein leben scheiße ist, ist es selbst schuld. wenn ich mir den tag von anderen versauen lasse, muß ich mcih nciht wundern, wenns mir mies geht. warum machen das dann alle? einfach nur deswegen, weil sie ständig auf andere hören. lasst das sein! lasst keine Gewalt mehr zu!
und es ist Gewalt, wenn die stadtwerke mir strom, gas und wasser wegnehmen, ich nichtmal mehr abspülen kann wenn ich gekackt hab und im dunkeln und kalten sitzen muß. versetzt euch vor dem urteilen bitte kurz in diese situation. es geht gar ncihts mehr. das haus ist quasi nciht bewohnbar, und ihr habt keine möglcihkeit, woanders hin zu gehen. es gibt keine möglcihkeit, zu bezahlen was die wollen, selbst wenn ihr wolltet.
und jetzt beantwortet mir die frage, ob das Menschen würdig ist (”die würde des Menschen ist unantastbar”!)

dann hab ich da noch sonen gedanken im kopf. ich seh das schon so, daß knapp ein sechseinhalbmilliardenstel dieses planeten mir gehört. so wie jedem anderen. und das ist nicht in grunstücke aufzuteilen sondern das bedeutet: vonn allem was dieser planet zu bieten hat, gehört jedem ein secheinhalbmilliardenstel. aber was hab ich davon? nichts, weil irgendwelche leute meinen den strom zu besitzen, den sie aus meinen rohstoffen gewinnen und mir den zu so horrenden preisen zu verkaufen, daß ich sie bei bestem willen nicht mehr bezahlen kann. und dann nehmen die sich das recht, mir schaden zuzufügen und mich unter druck zu setzen, und ein richter billigt das ganze auch noch, ohne mich mal vorher um meine sichtweise der dinge zu fragen und über meinen kopf hinweg (und das ist immerhin der, um den es gerade geht), indem sie mir alles was ich habe und durch mein täglich wirken aufgebaut habe kaputt zu machen. ich lebe nicht nur in diesem haus, ich sicher hier auch meine existenz! und diese richterliche verfügung eines mannes, der jetzt gerade wahrscheinlich ohne einen gedanken an mich zu verschwenden in seinem bettchen schläft, droht all das zum totalen stillstand zu bringen. was soll ich denn dann machen wenn die mir alles weg genommen haben? dann ahb ich gar keine chancen mehr, an irgendwas zu kommen! und genau das ist der punkt, zu dem ich es nciht kommen lassen kann. wie soll das aussehen? die kriegen nichts mehr, weil ich vollständig zerstört bin und ich hab mal wieder ein jahr arbeit in den sand gesteckt. und nach 33 jahren arbeit an meiner zukunft, die in der vergangenheit zugegebenermaßen auch durch eigenes verschulden das ein oder andere mal den bach runter ging (kein wunder bei den lügen denen ich geglaubt und für das system daß ich gearbeitet hab) HAB ICH DA SCHLICHTWEG KEINEN BOCK MEHR DRAUF!!! 33 jahre puckeln und lernen ne marionette zu werden (was mich am ende in die klapse gebracht hat, weil sich irgendwas in mir schon immer dagegen gewehrt hat) für auf der straße zu landen? merkt von euch einer was? ist das der lohn? mal im ernst, warum zum henker soll ich das noch mitmachen?
und das, obwohl ich ne alternative gefunden hab, mit der ich mir ein wirklich glückliches und zufriedenes leben ermöglichen kann und jeder andere, der bereit ist, ein wenig was an seinem verhalten zu ändern ebenso (nichts weiter ist nötig -kriege werden ihr gesicht verändern, wenn soldaten das mit ihrem verhalten tun und einfach ncihtmehr mitmachen und aufhören, aufeinander zu schießen!).

so.
3:09
morpheus arme rufen…

peace out, und überlegt euch gut was ihr tut, wem ihr glauben schenkt und wofür ihr morgen aufsteht. sollte es für die arbeit sein (warum sonst klingelt so früh der wecker) macht euch bewußt daß ihr wie junkies euer leben nach dem geld ausgerichtet habt. wenn ihr erst am abend eure Kinder sehen könnt, denkt daran, warum das so ist. sinds problemkinider? dann vielleicht, weil ihr keine zeit für sie habt weil das geld so viel wichtiger ist.

und wenn ihr meint in einem hierarchischen system leben zu müssen, dann seid euch bewußt derüber, daß immer jemand über euch stehen wird, der euch mit füßen tritt, und ihr mit füßen treten müsst um weiter nach oben zu kommen. und wenn ihr oben seid, versuchen alle unter euch, euch wieder runter zu bekommen.

in der kirche des nu era (diese “religion” hab ich selbst ins leben gerufen) will ich bewußt immer möch bleiben, damit keienr auf die idee kommt, irgendwann mal paspst sein zu wollen. die höchste position in dieser kirche ist die niedrigste. alle auf einer augenhöhe, ausgerichtet auf das allgemeinwohl (das bedeute JEDER ist glücklich, nicht nur dem durchschnitt gehts gut.)

übrigens: selbst hier, im nichtma mehr hartz iv, ganz unten, trete ich noch immer auf anderen herum, die unter mir stehen, nicht weil ich das will, sondern weil die struktur dieses systems es so vorschreibt. diese jenigen sind die, die täglich den hungertod sterben. die, für die die tollen rockopas immer weltweite konzerte geben die eh nichts bringen. kein kind wird satt davon wenn wir alle rocken um auf sie aufmerksam zu machen und dabei unnütz mit der aufmerksam-macherei beschäftigt sind, statt sich in genau diesem moment um eines dieser opfer der gesellschaft zu kümmern.

und dazu braucht man nicht nach afrika zu fahren um einen zu füttern, sondern man kann einfach hier und fr sich sagen: mensch, der bauchi hat recht, so klappt das iergendwie alles nciht, und vieleicht mach ich ja doch das eine oder andere mal anders als ich es bisher kenne und versuch einfach mal ein wenig aus und schau wies mir dabei geht. dann kann man nämlich ernsthaft dazu beitragen, daß dieses system gestört und vernichtet wird wie ein haufen laub im feuer. es bringt nichts, zu life aid zu fahren und zu demonstrieren wie scheiße man die welt findet wenn man danach wieder befriedigt nach hause fährt, und die gleiche scheiße weiter praktiziert.




 

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