31
Mär
08

gedankenkontrolle

Ich versuche ständig, den Menschen in meiner Umgebung klar zu machen, daß die einzigen drei dinge, die jeder von uns kontrollieren kann (und NUR DIE), unsere Gedanken, Worte und Taten sind. Alles andere fällt in der Wirkungsbereich anderer, haben wir also nicht unter Kontrolle, auch wenn wir es noch so denken.

Hier ist die Anleitung:

Leitsatz:
„Kontrolliere Deine Gedanken, indem Du selbst entscheidest, wie Du Deine Wahrnehmungen interpretierst. Kontrollierte Gedanken führen zu kontrollierten Worten und Taten!“

Erleuterung:
Egal, was uns passiert, was wir erleben, wen wir treffen, was uns gesagt wird; von allem was wir wahrnehmen kennen wir nur unsere Interpretationen dieser Dinge und Personen.
Aber jeder Anwesende interpretiert diese Dinge und Personen jeweils anders -was es ermöglicht, daß es Mißverständnisse gibt und jemand meinen besten Freund total doof findet.
Nach Möglichkeit sollte ich also schauen, wer mit einer Situation am besten zurecht kommt, denn der interpretiert das Geschehen auf die Weise, die am wenigsten für Frust sorgt. Im Interesse allersollte ich also versuchen, mir dessen Sichtweise anzueignen, damit ich möglichst wenig frustriert bin. Denn wenn ich das bin, bin ich selber ein Frustherd in meinem Umfeld.
Sollte ich nicht von selbst drauf kommen, wie der ander also die Dinge sieht, mit denen ich so schlecht zurecht komme, könnte nett nachfragen gut weiter helfen.
Wenn ich also eine gute Interpretation gefunden habe -sehr leicht wird das, wenn ich dem was passiert einen Nutzen abgewinnen kann, auch Personen- kann mich rein technisch niemand daran hindern, diese Sichtweise als die meine anzunehmen (zumindest so lange, bis ich eine noch bessere gefunden habe). Viele werden vielleicht versuchen, das zu tun, indem sie dir asgen, so zu denken sei schlecht, aber das ist deren eingeschränkter Horizont. Ignorier das! Und von solchen Leuten lass ich mir nicht aufdrängen, was ich zu denken habe oder nicht!
Jeder entscheidet letztlich sowieso ganz für sich allein, was er denkt, warum das also nicht 100%ig und nach bestem innersten Gewissen mir selbst gegenüber, und vor allem BEWUSST!
In diesem Moment, in dem ich bewußt mit meinem Leben umgehe, kontrolliere ich meine Gedanken (und nicht umgekehrt). In diesem Moment kontroliere ich automatisch auch was ich sage und mache. In dem Moment, in dem ich nicht nur weiß, WAS ich denke, rede, mache, sonder vor allem auch WARUM!
So werde ich nie etwas bereuen müssen, und kann zu allem und vor allem mir selbst stehen, weil ich für al mein Denken, Reden, Handeln den jeweiligen Grund kenne.

Beispiel:
Mein Haus brennt vor meiner Nase ab, all mein „Besitz“ und meine Habe werden von den Flammen gefressen.
Reaktionsmöglichkeit 1:
Weinend zusammen brechen, weil jetzt mein ganzes Leben in Schutt und Asche liegt, und mich elendig und von Gott verlassen fühlen.
Reaktionsmöglichkeit 2:
Auf den Verlust materieller Dinge scheißen (deswegen will ich nichts mehr besitzen, was man mir wegnehmen kann!), neben dem Feuer einen Freudentanz tanzen und einen neuen Lebensabschnitt einläuten. Wo gehts weiter? Keine Katastrophe, sondern eine neue Möglichkeit!
Welche ich mir aussuch, und ob ich noch bessere finde, ist meine Sache in der jeweiligen Situation. ICH muß mit dem Geschehen umgehen, niemand anders. Also lasst das mal alle meine Sache sein. Mich wil doch keiner weinen sehen, oder? ;)


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