Archiv für April 2008

19
Apr
08

brief an düren’s bürgermeister

Paul Larue
- Bürgermeister -
Rathaus (2. Etage)
Kaiserplatz 2 – 4
52349 Düren

Betr.: Widerspruch gegen den Bescheid über Absenkungen von Leistungen durch das Sozialamt vom 27.03.08

15.04.08
Sehr geehrter Herr Larue,

da ich erfahren habe, daß Sie meine letzten Widersprüche eh nicht selbst gelesen haben, spare ich mir heute jedwede Entschuldigung bezüglich Belästigung und ihre Zeit in Anspruch nehmen müssen etc. Nur noch mal so viel: Ich schreib hier an SIE weil ich unter IHREM Namen angeschrieben worden bin. (Also nicht grundlos, um das vorweg zu nehmen.)

Ich beziehe mich auf das Schreiben des Sozialamtes vom 17.03.08 (Poststempel vom 20.03.08) an meine Frau, Sarah Berres, in dem uns mitgeteilt wird, daß das AlGII für die Zeit ab 01.04.08 für drei Monate um 10% gesenkt wird.

Als Grund dafür wird genannt, daß meine Frau einen Termin bei der Jobcom am 07.03.08 nicht wahrgenommen hat. Und daß wir keinen wichtigen Grund für „unser Versäumnis“ hatten.

Nun habe ich allerdings eine etwas andere Meinung zu diesen Dingen, und möchte sie hier gern bekannt machen:

Im November 2007 habe ich mit Frau Linzenich vom Sozialamt eine Vereinbarung getroffen, die beinhaltete, keine Zeit mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Jobcom zu vergeuden, die wir brauchen um daran zu arbeiten, möglichst schnell wieder aus dem Leistungsbezug heraus zu kommen. Ich schilderte damals, daß ich zwar kein Einkommen habe, was aber nicht gleich bedeutet ich hätte keine Arbeit. Zwar hat Frau Linzenich mir das nicht schriftlich bestätigt, es mir aber sehr wohl und im Beisein meiner Frau zugesagt, die Jobcom aus dem Spiel zu halten wenn ich das schriftlich bescheinigen würde. Was ich am 04.12.07 mit beiliegender Erklärung auch tat. Ich zitiere kurz:

„In diesem Sinne werde ich alle Möglichkeiten nutzen, die mir sinnig erscheinen, um möglichst schnell wieder auf den Leistungsbezug verzichten zu können.“

Meine Frau und ich haben nichts weiter getan als uns an dieses allgemein gültige Versprechen zu halten. Ich versichere Ihnen, daß niemandem geholfen ist, wenn meine Frau sich wieder gegen jeden Verstand in eine Maßnahme der Jobcom setzen muß, und dort ihre Zeit vergeuden, die sie eigentlich drauf verwenden dürfen sollte, an meiner Seite mit mir daran zu arbeiten, möglichst schnell wieder aus dem Leistungsbezug des Sozialamtes zu fallen. Ich bin Tätowierer, und meine Frau bildet sich in der Kunst des Piercens weiter, was sehr hilfreich dabei ist, unsere Existenz zu sichern. Wir sind gut genug in dem was wir machen, unser Recht in Anspruch nehmen zu dürfen, diese Arbeit in Zukunft weiter zu machen. Talentvergeudung mag im Sinne der Konsumgesellschaft sein; ich halte nicht viel davon! Und wenn in dieser Gesellschaft jeder andere für Geld alles stehen und liegen lässt, muß das für mich kein Grund sein, das auch so zu machen wenn ich begriffen habe, wie schädlich das eigentlich ist.

Deswegen hatten wir sehr wohl einen gewichtigen Grund für „unser Versäumnis“, und außerdem eine mündliche Abmachung mit dem Sozialamt. Die per Gesetz rechtens sein müsste, wenn mündliche Absprachen das bei anderen auch sind. Naja, wenn sie es nicht ist, und der Hilfsbedürftige in Deutschland von Amtswegen an der Nase herum geführt wird, könnte man immer noch sagen, meine Frau würde jetzt belangt weil sie argwöhnisch getäuscht worden ist. Warum macht man Absprachen mit dem Amt wenn das Amt sich nicht dran hält?

Vielleicht weil das in Deutschland so üblich ist, daß die Regierungen auf welcher Ebene auch immer ihre Teile von Verabmachungen nicht halten. Zum Beispiel ein Versprechen, das im Volk so verstanden wird, daß man keine Angst haben muß auf der Straße zu landen, wenn man einen Teil seines erwirtschafteten Geldes in Form von Sozialabgaben an den Staat gibt. Und damit sich bloß keiner anders entscheidet, wird das Geld noch an den Staat gegeben bevor der, der es eigentlich verdient hat, überhaupt in die Finger bekommt. (Mit Steuern wird ähnlich kriminell verfahren; in Deutschland ist ein freiwilliges Beisteuern in die Geschäfte der Regierung gar nicht möglich, weil man sofort bestraft wird, wenn man es freiwillig nicht tut!)

Der Punkt an dem ich heraus gefunden habe, daß dieses Versprechen eine Lüge ist, kam irgendwann kurz nach dem 04.12.07, als Frau Linzenich auf beiliegendes Schreiben reagierte, das ich zusammen mit einigen „Freundschaftsdienst- und Versorgungsbescheinigungen“ im Sozialamt abgegeben hatte, auf denen meine Freunde, bei denen ich damals in Ermangelung einer Unterkunft für mich und meine Frau aufgefangen wurde ihre Hilfe offiziell bescheinigen sollten, und die in Deutschland so gebräuchlich sind, daß ich mir die Vordrucke selbst erstellen durfte.
Diese Belege dienten quasi als „Einkommensnachweis“, mit dem ich nachweisen sollte, daß ich keine weiteren Einkünfte zu verzeichnen hatte:

Freundschaftsdienst- und Versorgungsbescheinigung

Hiermit bescheinige ich, ___________________________, geb. am ______________, wohnhaft in __________________________________________________________, meinem Freund, Herrn Georg Berres (und zeitweise seiner Frau Sarah Berres) in der Zeit nach dem 10. November 2007 mehrfach freie Kost und Logis als Freundschaftsdienst geboten zu haben.
Aus rationalen Gründen wird dies aber nur noch bis spätestens 15.12.07 möglich sein, und bis dahin auch nur, wenn die Begebenheiten es zulassen.

______________________ _________________________
Ort, Datum Unterschrift

Zur Klärung: Besagte rationale Gründe sind, daß meine Freunde sagten, daß ich zwar immer bei ihnen willkommen bin, aber nur solang sie nicht den Eindruck haben, daß der Staat sich auf ihnen ausruht und sie jetzt für das aufkommen, wofür ich eigentlich nicht wenig Sozialabgaben an den Staat bezahlt habe. Hört sich ein wenig unbarmherzig an, aber damit komme ich zurecht. Meine Freunde haben ein Recht auf eine freie Meinung und ich freue mich daß sie nach ihrer Überzeugung handeln. Womit ich nicht zurecht komme, ist, daß eigentlich gesetztlich geregelt ist, daß Leistungsanspruch ab dem Tag der Antragstellung gewährt wird, das war bei uns der 13.11.07. Es ist dann aber relativ unangenehm, seinen Freunden sagen zu müssen, daß man umsonst auf eine Zahlung des Sozialamtes gewartet hat, die ich nutzen wollte, um mich daran zu beteiligen daß die gemeinschaftlich geleerten Kühlschränke auch gemeinschaftlich gefüllt werden, wenn das Sozialamt dann sagt: Na, wenn ihre Freunde für sie sorgen brauchen wir das ja nicht tun, und weil die bescheinigt haben, daß das bis zum 15.12. geht, bekommen sie statt ab dem 13.11. erst ab dem 16.12.07 ihre Leistungen. Meiner Frau wurde der Anspruch sogar bis zum 31.12.07 aberkannt weil sie bis zu dem Datum eine entsprechende schriftliche Erklärung Ihrer Eltern hatte, bei denen sie in dieser Zeit gewohnt hat.
Daß wir uns dabei an alle uns übertragenen Auflagen gehalten haben und dafür jetzt überhaupt keinen Gegenwert erhalten sollen scheint dabei nachrangig zu sein. Um meinen Anspruch nämlich zu sichern, bin ich die ganze Zeit in Düren geblieben, 2 Monate ohne Wohnung, bzw. eigentlich MIT Wohnung, die wir nur nicht beziehen konnten weil dem Sozialamt die Einhaltung widersprüchlicher Paragraphen wichtiger war als dafür zu sorgen, daß jemand nicht auf der Straße leben muß, und das mitten im Winter. In der Zeit hätte ich deutschlandweit Angebote von Freunden annehmen können, die mich gleich wochenweise aufgenommen hätten. Statt dessen hab ich zusehen müssen, daß ich die Gastfreundschaft meiner Dürener Freunde nicht überstrapaziere. Mein Glück, daß ich das gut drauf hab, vor drei bis vier Jahren hätte ich diese Situation nicht annähernd so meistern können wie jetzt getan.
Da ich, um von den Ämtern nicht mehr wie eine Nummer behandelt zu werden, die Hilfe von IN VIA in Anspruch genommen hatte, riet man mir damals dazu, das Sozialamt zu verklagen, worauf ich verzichtete weil ich eigentlich persönlich dankbar jeden Cent nehme den man mir zu weiterem sinnigen Gebrauch in die Hand drückt, und mich über keinen Cent beschwere, den ich nicht in meine Finger bekomme. Mir geht es nicht darum, daß ich der Meinung wäre, daß ich zu wenig Geld bekommen würde. Ich hab schon einmal gesagt, daß das einzige was wichtig ist, daß mir und meiner Frau eine Wohnung zur Verfügung steht; andere Ansprüche an den Staat habe ich überhaupt gar nicht, und den auch nur weil nicht ich, sondern das System vorsieht, daß man für das Recht im Warmen zu schlafen Geld bezahlen muß.
Aber was mich mächtig stört ist wie mit mir als Mensch umgegangen wird, der wie jeder andere irgendwie versucht, ein möglichst sorgenfreies und schönes Leben zu haben. Man trifft Vereinbarungen mit mir, die von Seiten des Staates (und die Stadt ist ein Teil davon, mir ist gerade nicht nach Korrintenkackerei zumute) nicht eingehalten werden (wofür ich dann auch noch verantwortlich gemacht werde), was nicht nur bedeutet, daß ich nichts planen kann weil am ende was fehlt was mir zwar versprochen wurde aber nicht gegeben, sondern es behindert mich bei der Einhaltung meines Versprechens, alles dafür zu tun, möglichst schnell wieder aus dem Leistungsbezug zu kommen.

Und da ich gerade mit einem Politiker kommuniziere, und man riet mir, das folgende mit einem solchen zu besprechen, hab ich hier noch ne Frage:

Welches HIRNRISSIGE Gesetz ist bitte dafür verantwortlich, daß Banken bei einer Kontopfändung das Konto nicht nur sperren DÜRFEN, sondern MÜSSEN?!?
Ich schildere einfach kurz meinen Fall, damit sie den Hintergrund meiner Frage verstehen:
Vor einem Jahr ungefähr konnte ich eine Rechnung bei Mobilcom nicht bezahlen, weil die mir als einzige Zahlungsmöglichkeit eine Überweisung ließen, die nicht möglich war, weil das Finanzamt versuchte, MEINE Schulden vom Konto MEINER FREUNDIN (damals waren wir noch nicht verheiratet…) zu pfänden, und das Konto deswegen gesperrt war. Mein Konto war damals bereits gekündigt, nachdem es nicht mehr brauchbar war, weil monatelang eine Pfändung des Finanzamtes drauf lag.
Im letzten Monat konnte ich meine Alice-Rechnung nicht überweisen weil mein Konto gesperrt war, weil die Mobilcom das Konto gepfändet hat. Da stell ich mir ernsthaft die Frage: GEHTS NOCH???
Was für einen Sinn verfolgt das Gesetz, das diesen Zustand zu verantworten hat? Es muß ja ein Gesetz sein, weil jeder beteiligte sich darauf beruft, sich an seine Vorgaben zu halten. Und weil wir alle so unkriminelle Legalitäts-Liebhaber sind, denen die Einhaltung stumpfsinniger Vorgaben wichtiger ist als daß keiner von uns leiden muß, was dadurch natürlich dann aber bestärkt wird, weil ja nicht unsere Bedürfnisse dirigieren was wir tun, sondern unsere Vorgaben, und von einem gesperrten Konto natürlich auch keine offenen Rechnugen bezahlt werden, bin ich am Ende wieder der, dem man eine schlechte Zahlungsmoral unterjubeln will, und ich möchte an dieser Stelle ganz offiziell los werden, daß ich auf diese Behandlung keine Lust mehr habe.

Ich bin in dieses Land geboren, und ich sehe nicht ein warum ich auswandern soll, um glücklich zu sein. Hier gehöre ich hin, hier hab ich ein Recht zu LEBEN! Und darf mir dann von einer Frau mit osteuropäischem Akzent, die auch nur froh ist, daß sie ihr Stückchen vom Kuchen der weltweiten Wirtschaft in Form eines „sicheren“ Jobs in einem deutschen Amt in den Händen hält und Angst hat es zu verlieren, anhören, daß ich froh sein kann über die Hilfe die sie mir bietet. Mal im Ernst, Hilfe spielt in meinem Leben eine sehr große Rolle. Ich bin Life-Coach, übe diesen Job 24/7 aus, bin immer da, wenn man mich braucht, und helfe wo ich helfen kann. Und wo ichs nicht kann, da lasse ichs. Da steh ich nur dumm im Weg herum. Ich bin also durchaus in der Lage, HILFE zu erkennen, wenn die in meinem Leben auftaucht. Man erkennt sie an ihrer produktiven, konstruktiven Natur. Sowas hab ich beim Sozialamt allerdings nie angetroffen. Die Mitarbeiter waren wie gesagt nicht damit beschäftigt, mir möglichst schnell von der Straße weg zu helfen und in die Wohung zu kommen, die schon ab dem 13.11.07 für uns bereit stand, sondern damit, Gesetze und Vorschriften einzuhalten.
Dem muß wohl dann auch zugrunde liegen, daß ich heute eine Mahnung von meinem Vermieter bekam in der ich darauf aufmerksam gemacht wurde, daß ich mit 770 Euro im Mietrückstand bin, obwohl ich eine Abtretungserklärung unterschrieben habe, derzufolge das Sozialamt die Miete direkt an den Vermieter überweisen soll und das laut Sozialbescheid auch tut. Kann das sein daß in den Ämtern keiner mehr genau weiß was er machen soll? Bei all den Gesetzen…
Diese Gesetze und Vorschriften sind derweil so widersprüchlich, daß es in Deutschland tatsächlich nötig geworden ist, die Gastfreundschaft seiner Freunde und deren Wohlwollen bescheinigen zu lassen. Wie arm sind wir eigentlich?

So, ich stelle Ihnen frei, diesen Brief zu lesen oder mal wieder nicht, und direkt an Sie gestellte Fragen wieder jemand anderem zuzuschieben. Was sie wissen sollten, ist, daß dieses Widerspruchsschreiben im Internet veröffentlicht werden und erfahrungsgemäß entsprechende Reaktionen hervor rufen. Wie sie dabei aussehen, bleibt ihre Sache. Ich wollte nur anmerken, daß es sich hier um ein öffentlich bekanntes Anliegen handelt, das nicht in einer dunklen Ecke liegen bleiben wird.

Ich erinnere zum Schluß noch einmal daran, daß ich hier Einspruch erhebe gegen den Beschluß, unsere Leistungen zu kürzen mit der Begründung, wir hätten keinen wichtigen Grund gehabt, den Termin bei der Jobcom nicht einzuhalten. Der ganze andere Kram geht mir trotzdem auch an die Nieren. Ich weiß daß das im Interesse der Pharma-Industrie ist, aber ich bin nicht die Pharma-Industrie…
Ich weiß daß der Bescheid an meine Frau gerichtet war, aber irgendwas müssen wir ja auch mal was davon haben, daß wir eine „Bedarfsgemeinschaft“ sind, deswegen hab ich mir die Freiheit genommen, das hier zu übernehmen….

Mit freundlichen Grüßen

Georg Berres
Erklärung

Ich erkläre hiermit zum Allgemeinen Verständnis, daß ich über das Jahr 2007 das Schenker-Prinzip praktiziert habe, über das weitere Informationen unter www.die-schenker.net zu finden sind.

In dieser Zeit habe ich von dem gelebt, was in meinem Umfeld für mich und meine Frau abgefallen ist, und zu meiner freien Verfügung stand. Die Schenker nennen diese Abfälle „Zivilisationsreste“. Weder sehe ich eine Möglichkeit, diese Abfälle zu versteuern, es sei denn das Finanzamt lässt sich darauf ein, daß ich meine Steuern in einer Tüte bei ihnen abliefern kann, die einen Teil dessen enthält, von dem ich mich ernähre, noch wüßte ich wie ich eine Buchhaltung darüber führen sollte um in irgend einer Weise zu belegen was ich für „Einkünfte“ hätte. Noch schwerer wäre es, über meine „Investitionen“ Buch zu führen.

Anders als andere Menschen in diesem Staat, die für Geld ihre Arbeitskraft verkaufen, arbeite ich nicht für Geld sondern für das Allgemeinwohl. Die, die das letzte Jahr mit mir verbracht haben, werden das bezeugen und bildlich erklären können. Der Lohn für mein wirken ist nicht Geld, sondern sind Freundschaften und ein gesundes, glückliches Umfeld sowie unmessbar viel Spaß und gute Laune.
Das zusammen bildet tatsächlich meine Grundsicherung, die zu protokollieren allerdings so gut wie unmöglich ist. Auch weiß ich nicht so ganz, wie ich meine Freunde und gute Zeiten versteuern oder als Einkommen deklarieren soll. Geld hat derweil keine andere Rolle für mich gespielt als alles andere um mich herum. Daher dürfte es schwer werden, Steuern in Form von Geld von mir zu fordern oder im Bezug von staatlichen Hilfen Einkünfte geltend zu machen.

Daß ich die Leistungen zur Sicherung der Grundexistenz vom Staat im November 2007 überhaupt wieder beantragt habe liegt daran, daß meine Frau und ich seit drei Monaten ohne eigenen Wohnsitz sind, sprich auf der Straße leben. Daß wir uns dabei nicht draußen im kalten aufhalten müssen haben wir unseren Freunden zu verdanken, die uns je nach Möglichkeit freie Kost und Logis bieten. Je nach Möglichkeit bedeutet: Es ist etwas da, was für uns abfällt. Bis August 2007 haben wir -gezwungenermaßen und in Ermangelung anderer tatsächlich nutzbarer Möglichkeiten- ein Haus besetzt. Da weder meine Frau noch ich bereit sind, das einfach so wieder zu tun, es in unserer Gesellschaft aber leider so ist, daß man nur eine Wohnung bewohnen kann, wenn man das Geld dazu hat, wir aber als Schenker über solches Geld nicht verfügen, haben wir uns entschlossen, das für die Zahlung von Miete nötige Geld beim Sozialamt zu beantragen um es dem Vermieter geben zu können.
Ursprünglich wollte das auch nur meine Frau; daß sie das für sich allein nicht kann ist Idee des Staates und da der uns keine andere Möglichkeit bietet, beantragen wir eben beide den kompletten Anspruch, den er uns zugesteht. Allerdings verbietet uns auch kein Gesetz, weiter das Schenkertum zu praktizieren, weswegen wir es auch weiter praktizieren werden.

Im Grunde sehen wir das Sozialamt als einen „Förderer“, und ich benutze in diesem Fall das gleiche Wort, mit dem das Sozialamt selbst meine Freunde bezeichnet. Ich möchte an dieser Stelle gleichwohl auch bemerken, daß ich froh darüber bin, diesen „Förderer“ zur Verfügung stehen zu haben. Bei jedem meiner Förderer steht für mich als oberste Regel: Nutze, solange es nötig ist, und versuche dein bestes, möglichst kurz auf die gebotene Hilfe angewiesen zu sein. In diesem Sinne werde ich alle Möglichkeiten nutzen, die mir sinnig erscheinen, um möglichst schnell wieder auf den Leistungsbezug verzichten zu können.
Bei weiteren Fragen stehe ich jederzeit gern zur Verfügung und stehe zu allen auftauchenden Problemen Rede und Antwort. Ich habe ein eigenes Interesse daran, daß offiziell bekannt und geduldet ist, was ich mache. Meine offizielle Adresse ist www.bauchisworld.com, unabhängig davon, wo ich wohne. Unter dieser Adresse wird man mich zu jeder Zeit ausfindig machen können.

Düren, den 04.12.07

Georg Berres

05
Apr
08

was würde jesus heute hier machen?

im raum www.groops.de/magicpower gabs ne diskussion bei der die frage aufkam, was jesus denn heute machen
würde, wenn er auf die erde kommen würde. Was er sagen würde und wie die leute wohl auf ihn reagieren würden…
mir ging dazu folgendes durch den kopf:

hmmm… inszenieren wirs doch einfach mal, spielen wirs durch:

hallo, ich bin bauchi ich bin eine seele, die schon vor 2000 jahren an einer ganz bestimmten ache gearbeitet habe. in dieser inkarnation bin ich explizit auf die erde zurück gekommen, um mein werk von damals zu vollenden. ich kann dir leider nicht mit dem hyde-park dienen, da komm ich gerade nicht hin, aber wer will schon um die uhrzeit in den hyde-park. da is ja gar keiner, und wenn, möchte man ihm wahrscheinlich nicht begegnen.

aber ich kann dir statt dessen den weg ins pardies zeigen. ich kann ihn dir zeigen und werde es tun. ich oder ein anderer aus dem riesigen team, das global gerade dafür sorgt, daß jeder erfährt, wie es ab damnächst weiter gehen kann. so wie bisher nämlich nicht mehr. ich habe viele seelen bereits um mich herum versammelt, die schon vor 2000 jahren mit dabei waren. einige tragen lustigerweise sogar die gleichen namen.. andere kommen täglich dazu.

vor der kirche habe ich keine angst, weil ich in gottes namen unterwegs bin, und ich weiß, daß die zeit der kirchen und regierungen gekommen ist, von diesem planeten zu verschwinden. sie haben uns genug geholfen, danke und tschüß. mir ist egal wer mir glauben schenkt, ich weiß was jeder bald wissen wird, und dann ist nicht mehr wichtig wer jesus war oder ist, dann wissen alle, mit wem sie sich beschäftigen müssen.

man sagt, ich sei für diese sache schon einmal gestorben, das möchte ich an dieser stelle mal bitte korrigieren. ich bin damals am kreuz nicht gestorben, ich habe lediglich mit meiner seele für ein weilchen meinen damaligen materiallen körper verlassen. ich habe damals keine wunder vollbracht, doch ich wußte schon um die selbstheilenden kräfte des körpers und das, wie ich es heute nenne, “mentale internet”.

ich war reiki-meister, schamane, tai-chi-meister und ich konnte unschätzbares wissen unter die menschen bringen. einfach weil ich in beiden richtungen mit gott kommunizieren konnte. weißt du was ein savant ist? sies menschen gelten als behindert, aber sie werden die sein, die uns zeigen werden, wie man dieses unvorstellbar große wissenspaket anzapfen und nutzen kann.

dem was wir vor 2000 jahren unter die menschen gebracht haben, haben wir 2000 jahre zeit gegeben, um sich auszutoben und zu lernen wie wir es beherrschen und lernen damit umzugehen, ohne daß wir schaden damit anrichten. und wir sind gut voran gekommen. heute kennt jeder die heiligen schriften, und mit der materiellen kopie des geistigen internet, dem www, sind wir heute in der lage in kürzester zeit den menschen die richtigen interpretationen zu geben, und schon gehts mit ganz anderen möglcihkeiten weiter. fragt mich aus zu diesem thema, ich bleib keine antwort schuldig.

die kirchen haben ihren job getan, haben gott in aller munde gebracht, jetzt haben wir die aufmerksamkeit die wir brauchten um den nächsten schritt der menschlichen evolution einzuleiten: das erwachen des verstandes. alles was auf diesem planeten je passiert ist waren wir. wir alle zusammen. wir haben uns das paradies geschaffen und mußten lernen es zu bedienen ud zu nutzen.

die zeit des lernens ist vorbei. und ich bin nichts weiter als ein botschafter, jemand der informationen verbreitet. nichts anderes als ich damals schon war. und in den letzten 2000 jahren haben wir uns allen gegenseitig mit den häßlichsten gesichtern, aber dennoch aus purer liebe gezeigt wie die informationen von damals nicht genutzt werden sollten. jetzt wissen wirs. kleines kurzes update und immer mehr köpfe gehen online, lernen telepatie zu nutzen und all die “übersinnichen” dinge zu verstehen statt zu erklären sie seien nicht existent, bloß weil der kleine Menschenverstand nciht in der lage ist, sie zu begreifen.

das ist kein wunder wenn wir uns alle als unsere materiellen körper wahrnehmen. das führt dazu, das man die materiellen dinge so wichtig nimmt. nehmt euch nochmal alle als die seelen ich euch selbst wahr, die, die diesen körper, in dem ihr steckt steuern und lenken sollen. eure gedanken, eure taten, eure worte, mehr ist es nciht. seid ihr permanent mit was anderem beschäftigt (und in der materiellen welt liegen die dinge nur SEHR bedingt in unserer kontrolle), übernimmt etwas anderes die kontrolle über euch. nicht gut!

mein guter hexer-freund. du denkst zu viel. besinne dich auf dich selbst. komm zu dir. schreib nicht von der welt, schreib von dir! du bist nicht die welt, du bist du. und damit ein teil der welt. die welt ist auf dich angewiesen. jeder ist auf jeden angewiesen. jeder ist drauf angewiesen, daß jeder sich auf seine gedanken, seine worte und seine taten konzentriert. taten folgen worten, und worte den gedanken. denkt freundlich, dann folgt der rest ganz von allein. den frieden kann man nicht erzwingen. aber man kann sich mit gutem beispiel zurücklehnen und abwarten bis die anderen bekoppten endlcih mit der kopperei aufhören. anders gehts nicht, das lehrt uns die geschichte…

was also, wenn jesus heute wieder käme? wäre ich jesus würde ich gern jedem von euch in die augen schauen und euch in liebe fragen was ihr wohl denkt, warum ich darum gebeten hatte, euch als meine brüder und schwestern zu sehen. ein gleichgewicht ist nicht hinzubekommen wenn jemand wichtiger ist als der andere. kommt zurück zu mir auf augenhöhe und lasst uns zusammen diesen planeten zurück erobern. in den heiligen schriften steht allen drin, daß WIR die kontrolle in die hand nehmen sollen, aber wir haben sie anderen gegeben und die haben sie dem geld vermacht.

heute richtet sich nicht mehr nach dem hunger, wo brot landet, sondern nach dem geld. wenn ihr aus der geschichte vom brot-vermehren was lernen wollt, dann macht sie einfach nach. tut was ihr könnt um die dinge in die richtung zu drehen, daß demnächst der hunger bestimmt, wo das brot landet.

und dann hat nicht jesus dieses werk vollbracht, sondern wir alle. mich interessiert nicht, wers macht, solang es gemacht wird! gemäß einem werbeslogan: was zählt ist das projekt. und das ist in diesem fall göttlich. weitaus größer als ich. aber nicht größer als wir alle. wir sind nun mal gott. deswegen bringt es auch ncihts, der kirche gehorsam zu schenken und an gott zu glauben. da hat gott nämlcih nicht viel von. und wir demzufolge auch nicht. wir müssen gott sein! und aufstehen! einfach aufwachen, neben unserem mühsehlig erarbeiteten gang nun auch die wohl verdiente aufrechte haltung einnehmen und raus ins leben! dieses paradies genießen. um nichts anderes geht es hier.

spielen wir das spiel weiter: ich bin jesus (gewesen), und jetzt komme ich auf die erde zurück. warum wohl gerade jetzt? würde ich kommen wenn es keinen sinn machte? ich glaub nicht. also macht es sinn. das muß heißen daß die möglichkeiten stimmen. eine der genialsten umsetzungen spiritueller vorgaben war das internet. es kommt genau zur richtigen zeit. und ermöglichet eine 1 zu 1-vernetztung von mensch zu mensch quer über den ganzen planeten.

uir geller war für mich interessant zu verfolgen, weil die aufmerksamkeit, die diese show erweckt hat, nötig war, um das bewußtsein der menschen jetzt auf den richtigen fleck zu konzentrieren. wenn wir spirituell erwachen wollen wird es wohl nötig sein, unseren kopf aufzumachen und herauszufinden was es mit dem “übersinnlichen” tatsächlich auf sich hat. und es wird wenige geben, die das nciht nutzen wollen werden. jeder nutzt heute die billige kopie, und würde sie sofort gegen das eigentiche original austauschen wenn er könnte. billige kopien waren auch die teilnehmer der show. das war überwiegend fake und gut inszeniert, wenn nicht alles, und ich hab keine ahnung, ob uri geller löffel verbiegen kann oder nicht, aber ich weiß daß es menschen gibt, die es können!! :D

so, und zum zölibat kann ich auch nir eines sagen: was für ein schwachsinn!!! was glaubt ihr von wie vielen mönchen und priestern und kleinen jungs ich in den letzten 2000 jahren mentale emails bekommen habe, die mich um hilfe baten weil sie nicht damit zurecht kamen, was die einhaltung des zölibates so anrichtete, aber nicht hören konnten was ich antwortete weil sie derweil mitleiden beschäftigt waren und keine zeit hatten, mir aufmerksamkeit zu schenken!

aber die medienpräsenz gehört mit zum plan. wie sonst sollte es gehen. wir müssen jetzt was machen, und noch können wir nur das machen was wir bisher können oder ggf. was wir uns vorstellen können, wenn wir den mut haben, aber den haben wenige. haben angst vor der kirche und bedenken nicht, wie viel angst die kirche davor hat, daß die schäfchen allesamt aufstehen und sagen: ich hab keine lust mehr. ich geh da, wo ich glücklich bin…

so, was würdet ihr so einem typen denn sagen wenn er euch das sagen würde?

schreibts ins forum!

05
Apr
08

besitz ist was für loser

nur wer etwas besitzt kann etwas verlieren. wer nichts besitzt, kann ncihts verlieren.

jedes teil mit dem ich mich be”dinge”, also jedem ding, das ich an mich nehme, muß ich tragen um es auch behalten zu können. alles von diesen dingen ist sowohl kaputtbar als auch wegnehmbar.

wenn ich so viel ansammel, daß ich es nicht mehr tragen kann, kann ich mich nicht mehr frei bewegen kann, muß ich mich niederassen und ein haus um meine habe bauen um sie zu schützen. je mehr schnickschnack ich ansammel, desto größer muß die hütte sein.

und wenn ich pech hab kommt ein erdbeben und die hütte ist samt schnickschnack im erdrutsch versunken.

ich fragte meine frau gestern: nimm mal an, vorn vor der tür stünde ein porsche cayenne (fraus lieblingsauto), den du fahren kannst. den mußt du dir aber mit anderen teilen. er gehört nicht dir, aber du wirst dich mit den anderen arrangieren und ihn nutzen können wie du ihn benötigst. daneben steht ein alter golf II (doofes auto meint frau) und den kannst du ganz für dich allein haben. du brauchst ihn mit niemandem zu teilen und kannst ihn nach belieben fahren. welches auto würdest du nehmen?

und wie aus der pistole geschossen kam: den porsche!

warum glauben wir immer, wir wären benachteiligt, wenn wir nciht alles besitzen, was wir zusammen raffen können? ich besitze NICHTS (ich will gar nichts mehr besitzen, das resultiert wenn man alles weg genommen bekommt), kann mich dafür aber frei bewegen und ich kann sogar auto fahren obwohl ich gar kein eigenes habe. aber wenn ich eins brauche steht mir immer eins zur verfügung. nicht immer sofort, aber as soon as possible.

dafür hab ich aber diesen kanzen k®ampf nciht mehr. ich muß nciht mehr mein leben nach dem geld ausrichten, kann machen was mir gut tut und bin dadurch ein glücklicher mensch. die gier nach allem möglichen hat mir das früher total unmöglich gemacht. die zeit die ich mit gierig sein verbringe kann ich nciht damit verbringen, glücklich zu sein. ich kann nicht fußball spielen und gleichzeitig tätowieren. alles zu seiner zeit. und für mein hobby “glücklich sein” nehm ich mir am liebsten den ganzen tag zeit, das ganze jahr über bis ich irgendwann mal mit heinz mitgehe… (heinz ist mein persönlicher tod. es fällt leichter, sich mit ihm anzufreunden, wenn er einen namen hat. meiner heißt heinz.)

———————————–

diesen text hab ich als thread ins forum gepostet,
wem was hierzu durch den kopf geht, solls da rein schreiben ;)




 

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