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	<title>Kommentare zu: yeah! se welt is in wandel&#8230;</title>
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	<description>meine persönliche erweiterung zum Nu Era-Projekt</description>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://bauchi.wordpress.com/2008/09/23/yeah-se-welt-is-in-wandel/#comment-9</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 16:21:54 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
ja Bauchi Du hattest recht mit dem &quot;Schwarzen Montag&quot; 15. 09. 08 in der Finanzwelt, ich bin neugierig wie sich die Sache entwickelt und wann Frau Dr. Merkel umkippt und &quot;Hilfe&quot; in Richtung USA Banken schickt. Dann dürfte in Dt. der sogenannte Mittelstand wegbrechen und Insolvenzen ohne Ende wären Tagesthema. Wer kann, wird sich mit Sachwerten eindecken, der Rest wird wieder Tauschgeschäfte tätigen. Vielleicht sollte man mal wieder nachdenken, ob es Lebensmittel nicht nur im Supermarkt gibt, Oma und Opa können sich sicher noch erinnern. 

Hier noch ein Text 1 : 1 den ich als Newsletter erhalten habe.

Was die Finanzkrise den US-Steuerzahler kostet:
von Miriam Kraus

Ich möchte einmal eine vorsichtige Schätzung anstellen, dahingehend wie hoch die Summe ist, welche die USA zur Rettung des Finanzsystems aufbringen müssen:

- TARP: Kostenpunkt 700 Milliarden US-Dollar

- Absicherung der Geldmarktfonds: 50 Milliarden USD

- US-Finanzministerium muss die Bilanzsumme der FED erweitern; Kostenpunkt: 100 Milliarden USD

- Ausweitung der Swap Lines für die Zentralbanken: 180 Milliarden USD

- Finanzspritze für AIG: 85 Milliarden USD

- FED-Kredite vergeben durch Primary Dealer Credit Facility: 20 Milliarden USD

- Discount-Fenster FED: 33 Milliarden USD

- Kosten für Fannie und Freddie vermutlich: 200-300 Milliarden USD

- Kosten für Käufe von GSE (government sponsored enterprises) und MBS (mortgage backed securities) durch US-Finanzministerium allein in diesem Monat: 10 Milliarden USD

- Zusätzliches Stimulanz-Paket, wie es von den US-Demokraten favorisiert wird: 100 Milliarden USD

- FED-Käufe von agency discount notes und ABCP: Betrag noch nicht ermittelbar

Das ist schon eine gewaltige Summe, nicht wahr?! Sie macht die Brisanz der letzten Tage mehr als deutlich. Das Haushaltsdefizit der USA wird größer - ohne Frage - aber die Maßnahmen waren nötig. Und auch im Rest der Welt wird man - zwar nicht in solchen Dimensionen - nicht umhin kommen ebenfalls noch mehr Geld auszugeben.

Die Frage, welche ich mir gerade stelle ist wie sich das Ganze auf den USD auswirken wird. Kurzfristig sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die FED mit Sicherheit kein Interesse an einem schwachen US-Dollar hat, da dieser die Refinanzierung des Investitionspakets erschwert. Mittel- bis langfristig komme ich allerdings nicht umhin mir vorzustellen, wie der inflationäre Faktor schließlich wieder stärker in den Fokus rücken wird.

Ein inflationierter US-Dollar muss dann aber über kurz oder lang wieder zu nominal steigenden Rohstoffpreisen führen.

So long liebe Leser...so viel für heute einmal...tja, die Finanzkrise ist erst einmal gebannt, aber für die USA gilt das stagflationäre Szenario nun noch stärker...am Ende werden es dann - wie ich es schon immer erwartet habe - die Emerging Markets sein, die der Antriebsmotor des Weltwirtschaftswachstums sind...bis morgen

Ihre Miriam Kraus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ja Bauchi Du hattest recht mit dem &#8222;Schwarzen Montag&#8220; 15. 09. 08 in der Finanzwelt, ich bin neugierig wie sich die Sache entwickelt und wann Frau Dr. Merkel umkippt und &#8222;Hilfe&#8220; in Richtung USA Banken schickt. Dann dürfte in Dt. der sogenannte Mittelstand wegbrechen und Insolvenzen ohne Ende wären Tagesthema. Wer kann, wird sich mit Sachwerten eindecken, der Rest wird wieder Tauschgeschäfte tätigen. Vielleicht sollte man mal wieder nachdenken, ob es Lebensmittel nicht nur im Supermarkt gibt, Oma und Opa können sich sicher noch erinnern. </p>
<p>Hier noch ein Text 1 : 1 den ich als Newsletter erhalten habe.</p>
<p>Was die Finanzkrise den US-Steuerzahler kostet:<br />
von Miriam Kraus</p>
<p>Ich möchte einmal eine vorsichtige Schätzung anstellen, dahingehend wie hoch die Summe ist, welche die USA zur Rettung des Finanzsystems aufbringen müssen:</p>
<p>- TARP: Kostenpunkt 700 Milliarden US-Dollar</p>
<p>- Absicherung der Geldmarktfonds: 50 Milliarden USD</p>
<p>- US-Finanzministerium muss die Bilanzsumme der FED erweitern; Kostenpunkt: 100 Milliarden USD</p>
<p>- Ausweitung der Swap Lines für die Zentralbanken: 180 Milliarden USD</p>
<p>- Finanzspritze für AIG: 85 Milliarden USD</p>
<p>- FED-Kredite vergeben durch Primary Dealer Credit Facility: 20 Milliarden USD</p>
<p>- Discount-Fenster FED: 33 Milliarden USD</p>
<p>- Kosten für Fannie und Freddie vermutlich: 200-300 Milliarden USD</p>
<p>- Kosten für Käufe von GSE (government sponsored enterprises) und MBS (mortgage backed securities) durch US-Finanzministerium allein in diesem Monat: 10 Milliarden USD</p>
<p>- Zusätzliches Stimulanz-Paket, wie es von den US-Demokraten favorisiert wird: 100 Milliarden USD</p>
<p>- FED-Käufe von agency discount notes und ABCP: Betrag noch nicht ermittelbar</p>
<p>Das ist schon eine gewaltige Summe, nicht wahr?! Sie macht die Brisanz der letzten Tage mehr als deutlich. Das Haushaltsdefizit der USA wird größer &#8211; ohne Frage &#8211; aber die Maßnahmen waren nötig. Und auch im Rest der Welt wird man &#8211; zwar nicht in solchen Dimensionen &#8211; nicht umhin kommen ebenfalls noch mehr Geld auszugeben.</p>
<p>Die Frage, welche ich mir gerade stelle ist wie sich das Ganze auf den USD auswirken wird. Kurzfristig sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die FED mit Sicherheit kein Interesse an einem schwachen US-Dollar hat, da dieser die Refinanzierung des Investitionspakets erschwert. Mittel- bis langfristig komme ich allerdings nicht umhin mir vorzustellen, wie der inflationäre Faktor schließlich wieder stärker in den Fokus rücken wird.</p>
<p>Ein inflationierter US-Dollar muss dann aber über kurz oder lang wieder zu nominal steigenden Rohstoffpreisen führen.</p>
<p>So long liebe Leser&#8230;so viel für heute einmal&#8230;tja, die Finanzkrise ist erst einmal gebannt, aber für die USA gilt das stagflationäre Szenario nun noch stärker&#8230;am Ende werden es dann &#8211; wie ich es schon immer erwartet habe &#8211; die Emerging Markets sein, die der Antriebsmotor des Weltwirtschaftswachstums sind&#8230;bis morgen</p>
<p>Ihre Miriam Kraus</p>
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