Nur wer bereit ist, in seinem Leben etwas zu verändern, wird die Erfahrung einer wirklichen Veränderung machen können.
Schmerzen und Symptome körperlicher Krankheiten sind nichts weiter als eine Reaktion des Körpers auf unsere ungesunde Lebensweise. Werden wir krank, haben wir VORHER ungesund gehandelt. Es bringt nichts, aber auch gar nichts, dann mittels Pillen oder anderer Medikation zu versuchen seinen eigenen Körper mundtot zu machen. Er will uns doch nur etwas sagen:
Hey, mein Freund, mach mal langsam. Deine Hetzerei und deine Unruhe bringen mich etwas aus dem Gleichgewicht und so langsam kommen wir an die grenzen meiner Belastbarkeit. Wenn du nicht runter schaltest und mir ruhe gönnst, dann werde ich dafür sorgen, daß du es tust.
Und wenn der Körper nicht mehr will, dann will der Körper nicht mehr, die Erfahrung haben wir alle schon gemacht. Irgendwann ist man so müde daß selbst die härtesten Aufputschmittel uns nicht mehr weiter wach halten können. Es ist im kleinen wie im Großen: Auf die kleinste Unachtsamkeit und Gedankenlosigkeit meinerseits meinem Körper gegenüber reagiert dieser (gemäß seiner natürlichen Vorgaben) mit AUSGLEICH. Ess ich zu viel, setzt er Speck an, bräune ich ihn zu viel unter der Sonnenbank, lässt er die Haut in Falten hängen.
Es ist vergleichbar mit einem Faustschlag gegen eine Wand.
Streichel ich die Wand, bleibt alles wie es ist.
Klopfe ich leicht dagegen, auch, klopfe ich allerdings eine Stunde dagegen, könnte mein Finger sich schon ein wenig anders anfühlen.
Schlage ich gegen die Wand, wird die Stärke des Schlages ausschlaggebend dafür sein, wie intensiv und für wie lange mein Körper es für geeignet hält, mich wissen zu lassen daß das ihm gegenüber nicht wirklich freundliches und somit gesundes verhalten war.
Trainiere ich bei bestimmten Meistern Kung Fu, kann ich lernen auch eine Stunde lang wirklich hart gegen die Mauer zu schlagen. Meinen Geist kann ich drauf trainieren die Impulse des Körpers zu ignorieren und weiter stupide zuzuschlagen. Doch sehr Euch mal die Hände dieser Meister an.
Gut gepflegt wäre nicht unbedingt der Ausdruck meiner Wahl.
Schönheit ist und Bleibt im Auge des Betrachter, aber eine deformierte Hand ist und bliebt eine deformierte Hand.
Folge wessen ist nun die deformierte Hand?
Hat mein Körper mir nicht bereits in der Instanz mit zu lange an die Mauer klopfen durchblicken lassen, daß das keine allzu gute Idee ist, weil am Ende die Hand bei sowas kaputt gehen kann?
Toll, daß ich jetzt Betonsteine zerhauen kann, aber keinen Löffel mehr halten. Guten Hunger!
Egal wie rum Du es drehst und wendest:
Weder die Faust ist schuld, noch die Mauer, noch der unterdrückte Schmerz und die Ignoranz Deinem Körper gegenüber, genausowenig daß das alles so hart zusammengetroffen ist, auch nicht der Geist und erst recht nicht der Körper. Alle Diese Dinge haben Zeichen für Schaden gegeben, die die einzige Beteiligte Entität, die über einen freien Willen verfügt hat, nämlich man selbst, permanent ignoriert hat.
Wie heilt man also Krankheiten?
Die Schulmedizin tut das recht erfolglos indem sie eifrig damit beschäftigt ist, die Symptome zu kaschieren und die äußere Fassade (dazu gehören auch innere Organe) zu kitten.
ALLE körperlichen Gebrechen sind Wirkung auf vorangegange ungesunde Denk- und Lebensweise, ebenso wie psychische Krankheiten. Letztere kann man leider nicht einfach sehen wie ein gebrochenes Bein oder ein blaues Auge.
Jedes Gebrechen, jedes Unwohlsein ist ein Signal an unsere Seele, an bestimmten Stellen unser Verhalten zu ändern, weil es sonst zu schlimmerem kommen kann. Wir laufen zum Arzt und bekommen Pillchen und dann geht alles wieder weg. Aber Wir machen genauso weiter wie vorher, also wird es wieder kommen, je nach Dringlichkeit entsprechend intensiv. Irgendwann laufen wir dann vom Krebs zerfressen durch die Gegend und haben immer noch nichts begriffen.
Ich mach das mittlerweile anders. Durch mein ständiges Taichi-Training, bei dem es auf nichts weiter ankommt als alles was ich mache in gelassener Ruhe und Konzentration aufs Wesentliche und absolut ohne Anstrengung oder Absicht zu machen, bekomme ich den leisesten Impuls meines Körpers, der als Warnsignal gilt sofort mit. Das hat übrigens nichts damit zu tun, wie lange man das schon macht, sondern einfach wie intensiv. Eine Woche nachdem ich mit dem Training in dieser Form angefangen hatte, hatte sich meine Wahrnehmung bereits merklich verändert. Das mal nur so um Reaktionen wie „Ja, wenn man dazu Zeit hat und so..“.. Man braucht keine Zeit, man hat sie. Man sollte nur anfangen sie mal sinnig zu nutzen. Und das einfach indem man aufwacht und 24 Stunden seines Tages BEWUSST mitzubekommen. („Unterbewußtsein“ oder „Unbewußtsein“ sind Ausdrücke derer, die sich nicht vorstellen können, daß man tatsächlich 100% seinen Bewußtseins mal bewußt nutzen lernen kann.
Doch das geht eben nicht ohne Veränderung.
Will man ein solches Bewußtsein erlangen, ist es nötig, Veränderungen in seinem Leben zu machen. Allerdings erstmal in seinem Kopf… Und nach ganz eigenem Ermessen. Kein Zwang, kein Druck, keine Erwartungen, kein Glauben, kein Zweifeln, keine Schuldzuweisungen oder Vorwürfe. Keine Urteile, keine Enttäuschungen, kein Unbewußtes (fremd Gesteuertes), keine Sorgen, keine Angst, keine Tabus, keine Gesetze, kein falsches Wissen.
Statt dessen Rückgewinnung der Selbstbeherrschung, persönlicher Freiheit und familiärem Glück.
Selbsterkenntnis ist der Schlüssel zu dem was wir versuchen mit „Gott“, „Universum“, „Kosmos“, „Tao“, „Einheit“, „das Ganze“, etc… zu beschreiben.
Alles was man tatsächlich nach außen hin ändern muß, ist NEIN zu sagen zu allem was man nicht will, und es dann vor allem auch dann nicht auch noch trotzdem zu machen. Nicht wenn wir andere Verhältnisse fordern, werden wir sie bekommen, sondern ausschließlich wenn wir sie uns schaffen… Alles andere ergibt sich ganz von allein, versprochen!
Es ist dienlich über Texte wie diesen bis in die letzte Konsequenz nachzudenken. Wirklich KONSEQUENT zu handeln ist nicht wirklich schwer: Einfach sagen was man für richtig hält, und das dann tun. Ende der Debatte…


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